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Pressemitteilung der Landesarbeitsgemeinschaft der ASG Sachsen - DIE LINKE.

Pressemitteilung 02/2008 der LAG ASG Sachsen - Die Linke. 12.01.2008

Die Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft ASG Sachsen – DIE LINKE. , Maximilian Meurer , begrüßt das Engagement der Organisatoren der antifaschistischen Demonstration in Leipzig wider die rechte Gewalt im Osten der Stadt Leipzig am Samstag, den 12.1.2008.

Bereits im Vorfeld entstandene Schwierigkeiten machten es den Demonstranten der antifaschistischen Demonstration nicht leicht. Unter erheblich schwierigeren Bedingungen als in den Vorjahren wurde dennoch zivilgesellschaftlicher Widerstand gegen rechte Gewalt auf Leipzigs Strassen organisiert. Wir sind allerdings über die Aussage der Vertreter der städtischen Behörde in der LVZ verwundert, wonach es seitens des Ordnungsamtes eine Zuversicht gegeben habe, dass die Demonstration "friedlich" verlaufen werde.

Wir können uns nicht erklären, in welchem Zusammenhang nationalsozialistische Propaganda und Aufmärsche mit der dort genannten Friedfertigkeit stehen könnten und bezweifeln ernsthaft die historischen Grundkenntnisse der Entscheidungsträger. Weder in Leipzig, noch in Sachsen und ganz Deutschland dürften Neonationalsozialisten das Recht haben, für menschenverachtende Geschichte und Ziele auf Demonstrationen zu werben.

Deswegen danken wir den Organisatoren der antifaschistischen Gegendemonstration für ihr schnelles und überzeugendes Engagement, welches sie trotz des mangelnden Informationsinteresses gezeigt haben.

Maximilian Meurer
Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft ASG Sachsen – DIE LINKE.

13.01.08    Maximilian Meurer <asgleipzig_pressesprecher@yahoo.de>
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