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Zur revolutionären 1. Mai Demonstration in Stuttgart kamen deutlich mehr Menschen als im vergangenen Jahr. Ein Neonazi-Aufmarsch durch den Stadtteil Barmbek bescherte Hamburg die heftigsten Krawalle seit Jahren und die beiden großen linken Berliner 1. Mai-Demonstrationen fanden ebenfalls regen Zulauf. Unter dem Motto "be.STREIK.berlin - Organisiert das schöne Leben!" zogen am Nachmittag mit der Mayday-Parade rund 6500 Menschen vom Boxhagener Platz zum Spreewaldplatz, an der revolutionären 1. Mai-Demo am Abend beteiligten sich mehr als 10.000 TeilnehmerInnen. Schwerpunkt der diesjährigen Demo war der Widerstand gegen Vertreibung, Umstrukturierung und Privatisierung.
Auch der Polizeipräsident wollte nicht fehlen. Konsequent der eigenen Propaganda vertrauend, der 1. Mai in Kreuzberg werde immer friedlicher, flanierte er in der Görlitzer Straße eine Weile neben dem Demozug. Mehrere Hundert Entschlossene sorgten daraufhin für eine leichte Korrektur der polizeilichen Lageeinschätzung, vertrieben Glietsch samt seiner Bodyguards und die vorneweg fahrenden Wannen gleich mit. Am Kottbusser Tor endete die Demonstration im Myfest.
Nach kurzen Scharmützeln im Anschluss nahmen Greiftrupps der Polizei im Laufe des Abends 138 Menschen fest.
Fotos unter:
http://www.umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/010508berlin.html
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