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Le monde diplomatique
Ausgabe vom 11.4.2008
Wer vertritt die Tibeter?
Geschichte und Gegenwart der Konfrontation mit China
von Mathieu Vernerey
Die Niederschlagung der Demonstrationen in Tibet im März hat in aller
Welt zu heftigen Protesten geführt. Zwei Wochen lang gingen tausende
Tibeter zunächst in Lhasa, später auch in anderen Städten auf die
Straße. Unter tibetischen Fahnen forderten sie lautstark die
Unabhängigkeit ihres Landes. Sechzig Jahre chinesischer Herrschaft sind
offensichtlich genug. Dass Mönche die Demonstrationen mit anführten,
wirft jedoch Fragen auf: Was ist das für eine Bewegung, die meist als
buddhistische Revolte beschrieben wird? Auch die ungewöhnliche
Gewaltsamkeit der Proteste - die freilich im Kontext der brutalen
Repression durch Peking zu sehen ist - hat das Bild eines bislang als
friedlich geltenden Kampfes ins Wanken gebracht. Der Zorn der
"Aufständischen" richtete sich gezielt gegen Han-Chinesen und
muslimische Hui,(1) was den Eindruck eines ethnisch oder religiös
motivierten Aufstands erwecken konnte.
Die Demonstrationen begannen am 10. März, einem für die Tibeter
symbolischen Datum. An diesem Tag begann in Lhasa 1959 der Volksaufstand
gegen die chinesischen Besatzer. Die blutige Niederschlagung dieser
Bewegung zwang den Dalai Lama und seine Regierung ins indische Exil,
tausende Flüchtlinge folgten. Der indische Ministerpräsident Jawaharlal
Nehru nahm die Exilregierung damals zwar auf, hat sie aber auch später
nie formell anerkannt. Dasselbe gilt übrigens für die Vereinten Nationen.
Die Invasion Tibets 1949 (in chinesischer Terminologie: seine "friedliche
Befreiung") ist ein Ereignis, das bis heute unterschiedlich gedeutet
wird. Es verweist zum einen darauf, wie schwierig es für China schon
immer war, diese Region zu vereinnahmen und zu halten. Zum anderen
erinnert es daran, dass die Tibeter die moderne Welt nie von der
historischen Berechtigung ihrer Unabhängigkeit überzeugen konnten. Die
chinesischen Ansprüche auf Tibet reichen bis ins 13. und 17. Jahrhundert
zurück. Während der mongolischen Yuan-Dynastie (1279-1368) und der
mandschurischen Qing-Dynastie (1644-1911) erreichte das chinesische Reich
seine maximale Ausdehnung nach Westen. Die Yuan-Dynastie herrschte nach
siegreichen Feldzügen über ganz Asien, einschließlich China und Tibet. Im
Schatten der chinesischen Ming-Dynastie (1368-1644), die stärker auf
Seekriege setzte, bauten die mongolischen Fürsten ihren Einfluss auf
Tibet aus.
1578 konnte der Mongolenfürst Altan Khan interne religiöse Konflikte
beilegen, indem er dem Oberhaupt des Gelupka-Klosterordens den Titel
Dalai Lama ("Ozean der Weisheit") verlieh und somit dessen Führungsrolle
bekräftigte. 1642 unterstrich Güshi Khan die politische Stellung des
fünften Dalai Lama und erneuerte die Verbindungen zwischen Tibet und der
Mongolei. Das Verhältnis zwischen beiden Reichen beruhte auf der
Priester-Patron-Beziehung (im Tibetischen als "Chö-Yön" bekannt): Der
mongolische Fürst schützte Tibet militärisch; umgekehrt sorgte das
tibetische geistliche Oberhaupt für das spirituelle Wohlergehen der
Mongolei. Dieses Verhältnis galt auch in Bezug auf die Mandschurei und
für andere verbündete Nachbarreiche.
Rückkehr Tibets in das Stiefmutterland
Interventionen von außen hat Tibet im Laufe seiner Geschichte also häufig
erlebt, und zwar mehr von mongolischer als chinesischer Seite. Die
Tibetaner riefen aber ihrerseits China zu Hilfe, um 1720 die Mongolen und
1792 die Nepalesen zu vertreiben. In dieser Zeit versuchte China
erfolglos, eine eigene Verwaltung in Tibet aufzubauen. Nach dem Untergang
der mandschurischen Qing-Dynastie rief der chinesische Revolutionsführer
Sun Yat-sen 1912 die Nanjing-Republik aus. Ein Jahr später erklärten die
Tibeter ihre Unabhängigkeit.
1914 unterzeichneten Vertreter Großbritanniens, Chinas und Tibets im
indischen Shimla eine Konvention, die Tibet der chinesischen
Oberherrschaft unterstellte. Dieses Abkommen hat China dann allerdings
nicht ratifiziert, weil es die darin garantierte Gleichstellung der
Tibeter nicht anerkennen wollte. Während China mit internen Kämpfen und
ausländischen Invasionen durch Frankreich, England, Russland und Japan
beschäftigt war, erlebte Tibet zwischen 1913 und 1949 eine lange Periode
faktischer Unabhängigkeit. Wenige Monate nach der Ausrufung der
Volksrepublik China befahl Mao Tse-tung 1950 die Invasion in Tibet. Im
UN-Sicherheitsrat gelang es den Vertretern Nationalchinas (des heutigen
Taiwan), den Überfall als internes Problem darzustellen und
völkerrechtlich absegnen zu lassen.(2) 1951 zwang Mao der tibetanischen
Führung ein 17-Punkte-Abkommen auf. Es besiegelte die "Rückkehr des
tibetischen Volkes in den Schoß seines Mutterlandes", konzedierte den
Tibetern dafür aber ein Autonomiestatut, in dem "das bestehende
politische System, der Status, die Funktionen und Zuständigkeiten des
Dalai Lama" anerkannt wurden. Für die Tibeter war der Dalai Lama
allerdings nicht nur ihr geistiliches Oberhaupt, sondern auch ihr
politischer Führer, wobei Letzteres dem Abkommen widersprach. Zudem
erfüllte China keine einzige seiner vertraglichen Verpflichtungen.
Bei seiner Ankunft im indischen Exil 1959 kündigte der Dalai Lama dieses
"Abkommen" auf. Er setzte eine Exilregierung und ein Parlament ein und
organisierte die Exilgemeinde, die an ihrem Kampf für die Unabhängigkeit
festhielt.
Gleichzeitig machte er deutlich, dass er "günstige Bedingungen für
Verhandlungen" anstrebte, die zu einer "friedlichen Lösung" führen
sollten.(3) 1979 erklärte Chinas neuer Staatschef Deng Xiaoping, dass
man "außer der Unabhängigkeit alles diskutieren" könne.(4) Bis 1985
durften vier Delegationen der Exiltibeter ihre Heimat besuchen, die 1965
den Status einer Autonomen Region erhalten hatte.(5) Damit wollten die
Chinesen die Fortschritte im Lande vorzeigen -die Besucher waren jedoch
nicht sehr überzeugt.
1988 verzichtete der Dalai Lama in seinem "Straßburger Vorschlag"
offiziell auf das Ziel der Unabhängigkeit zugunsten einer Autonomie und
Union mit China.
Im März 1989 brach der Dialog jedoch ab: Am Jahrestag des Volksaufstands kam
es zur blutigen Niederschlagung der größten Demonstrationen gegen die
chinesische Besetzung seit 1959.
Um eine Wiederaufnahme der Gespräche zu erreichen, wiederholte der Dalai Lama
immer wieder seinen Vorschlag einer "wirklichen Autonomie" unter Anerkennung
der Zuständigkeit Pekings für Außen- und Verteidigungspolitik. Doch obwohl
zwischen 2002 und 2007 sechs weitere Treffen zwischen der chinesischen
Regierung und den Exiltibetern abgehalten wurden, scheint sich die Geschichte nun zu
wiederholen.
Die buddhistische Religion ist fraglos ein zentrales Wesensmerkmal der
nationalen Identität Tibets. Aber das erklärt nicht alles. Die
nationalistischen Gefühle im heutigen Tibet zeugen vor allem von einer
wachsenden Ablehnung Chinas. Obwohl ein Großteil der Bevölkerung
resigniert zu haben scheint, kommt diese Ablehnung immer stärker zum
Ausdruck. Während Peking den Dalai Lama als den "größten Unruhestifter"
bezeichnet, schwindet dessen Einfluss bei den jüngeren Leuten. Die
innerhalb der chinesischen Gesamtgesellschaft ohnehin marginalisierten
Tibeter erleben derzeit einen massiven Zustrom chinesischer Siedler, ohne
dass die versprochene materielle Entwicklung bei ihnen ankommen würde.
Dass die Investitionen, mit denen die Tibeter beschwichtigt werden
sollten, weitgehend verpuffen, liegt vor allem daran, dass diese
Investitionen einer kolonialen Logik folgen. Die Gewalt, die sich im
"chinesischen Lhasa" entladen hat, ist keineswegs kennzeichnend für die
gesamte Protestbewegung. Aber dass sich diese Bewegung zunehmend auf
andere tibetische Städte und frühere tibetische Provinzen ausweitet, ist
eine neue Entwicklung. Zudem vereinigt die Protestbewegung in ihren
Reihen Tibeter sowohl aus dem nichtreligiösen als auch aus dem religiösen
Spektrum.
Die Autorität des Dalai Lama, den seine Anhänger nicht nur als
geistliches Oberhaupt, sondern auch als Chef der Exilregierung sehen, ist
nach wie vor unangefochten, und zwar in Tibet wie in der Diaspora. Und
obgleich einige Tibeter einen offensiveren Kampf fordern, bleibt der
Dalai Lama die Figur, die die Nation zusammenhält. Auch die chinesischen
Seite erkennt dies auf ihre Weise an, wenn der Sekretär der
Kommunistischen Partei Tibets von einem "Kampf auf Leben und Tod gegen
den Dalai Lama und seine Clique" spricht.(6) Solche Sprüche bestärken
die Tibeter nur noch mehr in ihrem Nationalgefühl. Die Haltung der
Auslandstibeter gegenüber dem Dalai Lama und der Unabhängigkeitsfrage ist
ungleich komplexer. Seit sich der Dalai Lama von
Unabhängigkeitsforderungen förmlich distanziert und eine Politik der
Öffnung und des Dialogs mit Peking verkündet hat, war das Thema
Unabhängigkeit zum Tabu geworden. Im Oktober 2002 hat der nationale
Führer aus seinem Exil sogar dazu aufgerufen, die antichinesischen
Proteste und Bekundungen in der Welt zu unterlassen.
Er wollte damit eine "Atmosphäre des Dialogs" schaffen, aber auf viele
Aktivisten wirkte der mäßigende Appell verwirrend und demobilisierend.
Die chinesische Regierung hatte damit ihr Ziel erreicht: Sie wurde nicht
mehr offen angegriffen, und sie konnte mit dem bekundeten "guten Willen"
international sogar punkten. Doch jede Forderung nach einer Autonomie
Tibets wischte sie einfach vom Tisch. Auf diese negative Politik konnten
die Verfechter der tibetischen Unabhängigkeit verweisen, ohne selbst
überzeugend darlegen zu können, wohin die Reise gehen sollte.
Die Autorität des Dalai Lama ist nicht mehr unbestritten Im Ausland wird
die Unabhängigkeitsbewegung von verschiedenen Exilgruppierungen
repräsentiert, die jedoch nicht an einem Strang ziehen. Keine der
Organisationen hat bislang ein klares Konzept entwickelt, das die Linie
der "Exilregierung" ersetzen oder ergänzen könnte. In Tibet selbst sind
die Kundgebungen für die Unabhängigkeit meist isolierte Aktionen von
Einzelnen oder aber spontane, unberechenbare Aktionen von Gruppen, die
ohne Strategie und klare Ziele nur auf einen bestimmen Anlass reagieren.
Vor diesem Hintergrund bieten die Olympischen Spiele in Peking eine
einmalige Chance, um die chinesische Herrschaft medienwirksam und vor
aller Welt anzuprangern. Deshalb schlossen sich die fünf größten
tibetischen Unabhängigkeitsorganisationen in Indien zusammen, um am 10.
März zum Marsch in die Heimat aufzubrechen. Als die indischen Behörden
diesen Marsch sofort unterbanden, löste das nur eine weitere Marschwelle
aus. Gleichzeitig gab es erste Demonstrationen in Lhasa, die sich immer
weiter ausbreiteten. Dabei zeigte sich, dass hier aus dem Volk kommende
und zum Kampf entschlossene Kräfte zwar gemeinsam auftreten, aber noch
keine Bewegung mit gemeinsamen politischen Visionen und erkennbaren
Strategien bilden.
Damit stellt sich noch einmal allgemeiner die Frage nach einer
eigenständigen Repräsentation des "tibetischen Volkes" und den dazu
erforderlichen Ausdrucksformen. Die Mehrzahl der Tibeter im Inland
betrachtet die "Exilregierung" als ihre rechtmäßige Vertretung, da sie
den traditionellen Herrschaftsanspruch des Dalai Lama repräsentiert. Das
Scheitern aller bisherigen Lösungsvorschläge und die Kehrtwende weg von
der Forderung nach Unabhängigkeit erzeugen jedoch ein gewisses
Misstrauen, das sich bislang allerdings kaum gegen die Person des Dalai
Lama selbst richtet.
In ihrem diplomatischen Auftreten unterscheidet sich diese "Regierung"
von den Vertretern des "Tibetischen Exilparlaments". Letzteres soll alle
Tibeter repräsentieren, einschließlich der Menschen im Lande, dies aber
eher nur symbolisch, da ein Diskussionsprozess in Tibet selbst ja nicht
möglich ist. Die Wählerbasis des Parlaments besteht also aus Exiltibetern
in Indien und Nepal, organisiert nach den drei Herkunftsregionen im
historischen Tibet. Vertreten sind auch die fünf buddhistischen Schulen
und die Diaspora in Europa und Nordamerika. Nicht zuletzt wegen dieses
komplizierten Zuschnitts der "Wahlkreise" ist parlamentarische
Repräsentation ziemlich undurchsichtig.
Hinter all dem verbirgt sich jedoch ein anderes Problem: die Scheu der
Tibeter vor einer echten politische Debatte. Das Exilparlament basiert
deshalb auch nicht auf einem Parteiensystem. Die vorläufige Verfassung
schreibt diese Repräsentationsform nicht vor. Sie sagt dazu schlicht gar
nichts, obwohl sie ansonsten durch Reformen die Gewaltenteilung sowie die
Direktwahl der Abgeordneten und des "Premierministers" eingeführt hat.
Demokratische Institutionen allein machen eben noch keine Demokratie aus,
solange es nicht möglich ist, auf der Grundlage unterschiedlicher
politischer Ziele oder Ideale über eine Sache zu streiten. Zum Beispiel
auch über die offensichtliche - aber nicht förmlich vollzogene - Spaltung
zwischen den Verfechtern der Unabhängigkeit und den Anhängern des
Autonomiestatuts.
Vor den letzten Wahlen zum tibetischen Exilparlament im März 2006
plädierten einige Kandidaten für die Unabhängigkeit, verfochten diese in
der späteren Ausübung ihres politischen Mandats jedoch nicht mehr
offensiv. Die Erklärung dafür ist, dass die Bekundung einer Meinung, die
von der Linie des Dalai Lama abweicht, innerhalb der tibetischen
Gemeinschaft sofort als Opposition gegen die höchste Autorität
aufgefasst wird.
Da innerhalb des Parlaments noch immer das alte Denken vorherrscht, ist
die Bildung von politischen Parteien vorerst ausgeschlossen. Allerdings
bekennen sich mehr und mehr Abgeordnete zu einem unabhängigen Tibet, und
manche setzen dafür bereits auf eine außerparlamentarische Koalition.
Doch angesichts der prekären Lage der Flüchtlinge, der ambivalenten
Haltung Indiens gegenüber den Exiltibetern, des Drucks ausländischer
Regierungen, den Status quo zu erhalten, sowie der Repressalien der
chinesischen Regierung gegen die Tibeter im Inland sind die Spielräume
sehr eng.
Das Aufbegehren im Lande hat also einstweilen noch keine politische
Stimme. Ohne die werden aber die zart sprießenden Knospen dahinwelken,
ehe sie richtig aufblühen konnten. Für Chinas Präsidenten Hu Jintao sind
die Ereignisse von Lhasa mit unguten Erinnerungen verbunden: Er war
während der Demonstrationen von 1989 als Sekretär der Kommunistischen
Partei für Tibet zuständig und hat damals die Repressionsmaßnahmen
angeordnet und das Kriegsrecht verhängt. Hu Jintao weiß also genau, dass
die Bewegung, die seinerzeit das Dach der Welt erschütterte, nur das
Präludium für das war, was sich kurz darauf auf dem Platz des
Himmlischen Friedens abspielte.
Die Stimmung in Tibet könnte auf die anderen Regionen übergreifen, in
denen die Forderung nach Anerkennung nichtchinesischer Identitäten
virulent ist:
etwa bei den Uiguren in Xinjiang oder bei den Mongolen in der Inneren
Mongolei. Angesichts der Olympischen Spiele steht Peking vor der Frage,
wie sich das chinesische Image in der Welt verbessern und zugleich eine
innenpolitische Situation bewältigen lässt, die für die Stabilität des
Landes bedrohlich werden könnte.
Fußnoten:
(1) China definiert sich mit seinen 56 Ethnien als multiethnisches und
multinationales Land: Die Han machen 92 Prozent der Bevölkerung aus.
Die Tibeter und Hui wie die Uiguren und die Mongolen genießen
formell den Status von Autonomen Regionen: Tibet, Ningxia, Xinjiang,
Innere Mongolei. Siehe "China -Verordnete Harmonie, entfesselter
Kapitalismus", Edition Le Monde diplomatique, März 2007.
(2) Nach dem Aufstand von Lhasa wurden drei UN-Resolutionen
verabschiedet: 1959, 1961 und 1965. In der Resolution von 1961 wird
an das "Selbstbestimmungsrecht" des tibetischen Volkes erinnert.
(3) Erklärung des Dalai Lama in Mussorie (Indien) am 20. Juni 1959.
(4) Diese Nachricht ließ Deng Xiaoping dem älteren Bruder des Dalai Lama,
Gyalo Thondup, in Peking im März 1979 übermitteln.
(5) Die Autonome Region umfasst das Kerngebiet (Utsang) des historischen
Tibet. Die anderen traditionellen Provinzen Kham und Amdo wurden in
die chinesische Provinz Qinghai und die westlichen Randzonen von
Gansu, Sichuan und Yunnan eingegliedert.
(6) Die Rede von Zhang Qingli in: "Quotidien du Tibet, 21. Mai 2006.
Dieselbe Zeitung griff das Zitat am 19. März 2008 wieder auf mit dem
Titel: "Kampf auf Leben und Tod gegen die Clique des Dalai Lama".
Aus dem Französischen von Veronika Kabis Mathieu Vernerey ist
Journalist. Le Monde diplomatique Nr. 8552 vom 11.4.2008, 455 Zeilen,
Mathieu Vernerey
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