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Fotos: 36 Jahren Georg-von-Rauch-Haus in Berlin. Wie alles anfing.

Nach einem Teach-in und einem Konzert mit Ton Steine Scherben am 8. Dezember 1971 in der Technischen Universität Berlin zum Tode Georg von Rauchs machten sich die TeilnehmerInnen auf den Weg Richtung Kreuzberg und besetzten das seit 1970 leerstehende Schwesternwohnheim des Bethanien-Krankenhauses. Die alarmierte Polizei zog ein Großaufgebot zusammen, um die Versammlung von etwa 300 zum großen Teil Jugendlicher am nebenliegenden Mariannenplatz durch Schlagstock- und Tränengaseinsatz aufzulösen. Dies gelang nicht. Nach Verhandlungen stellte der Berliner Senat den BesetzerInnen das Gelände und Haus zur Verfügung. Eine neue Ära - Leben in selbstorganisierten Häusern - hatte mit dem Georg von Rauch-Haus ihren Anfang gefunden. Die ehemaligen Besetzer und Besetzerinnen sind längst ausgezogen, doch das Georg von Rauchhaus gibt es auch heute noch als alternatives Wohnprojekt. Greta Mields und Salome Duch (17 Jahre), Freunde der heutigen BewohnerInnen, trafen im Rahmen eines Praktikums bei Umbruch Bildarchiv einen der ehemaligen Erstbesetzer, Kat Friedrichs. Daraus folgte ein spannender Austausch über die Bewegung der 70er Jahre und die Entwicklung des Georg von Rauchhauses. In dieser Bildgalerie seht ihr bisher unveröffentlichte Fotos aus der damaligen Zeit. Fotos unter: http://www.umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/rauchhaus_berlin

19.03.07    Umbruch Bildarchiv <post@umbruch-bildarchiv.de>
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