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Bonn/Berlin - Als „zaghaften Schritt in die richtige Richtung“ bezeichnete
der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW)
http://www.bvmwonline.de, Mario Ohoven, die geplanten Maßnahmen zum
Bürokratieabbau des zweiten Mittelstandsentlastungsgesetzes (MEG II).
„Bürokratie wird von den Mittelständlern als Haupthemmnis
unternehmerischen Handelns empfunden. Laut dem aktuellen Marburger
Mittelstands-Barometer steht die Belastung durch Überregulierung und
Bürokratie noch vor Finanzierungsproblemen und Steuererhöhungen auf Platz
1 der Negativ-Rangliste“, sagte der Mittelstandspräsident.
Zwar seien die vorgesehenen Erleichterungen bei Buchhaltungs- und
Statistikpflichten für Kleinunternehmen positiv zu bewerten. „Mit einem
voraussichtlichen Einsparvolumen von nur 60 Millionen Euro bleibt das MEG
II jedoch weit hinter den Möglichkeiten zurück. Umso mehr, als der
Gesetzgeber gleichzeitig den Unternehmen neue Bürokratie aufgebürdet hat“,
so Ohoven mit Blick auf das Antidiskriminierungsgesetz.
„Die Bundesregierung lässt bislang den nötigen Biss bei Deregulierung und
Bürokratieabbau vermissen. Deshalb hoffen wir jetzt auf den Bundestag, der
das MEG II nachbessern muss“, betonte Ohoven.
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