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Weissrussische Opposition will 2007 zum Jahr der Opfer politischer Repressalien erklaeren

Weißrussland: Opposition macht mobil - Proteste und Treffen für 2007 geplant

19:04 | 12/ 12/ 2006

http://de.rian.ru/postsowjetischen/20061212/56826942.html

MINSK, 12. Dezember (RIA Novosti). Die weißrussische Opposition will 2007 zu einem Jahr der Opfer politischer Repressalien erklären.

Das teilte Anatoli Lebedko, Chef der Vereinigten Bürgerpartei und Vorsitzender des Nationalen Komitees, am Dienstag in einer Pressekonferenz mit.

Das von den politischen Oppositionsparteien und -bewegungen gebildete Nationale Komitee betrachtet Straßenaktionen als die effektivste Methode der Einwirkung auf die Macht. "Hier hat die Opposition viel mehr Chancen und Strategien als mit der Konzeption gewisser Strategien, die sich dann im Raum versanden, in dem sie konzipiert wurden", sagte Lebedko. Die Aufgabe der Opposition besteht darin, daran zu arbeiten, dass die Menschen keine Angst haben, auf die Straße zu gehen und an Protestaktionen teilzunehmen.

Für das kommende Jahr plant die Opposition zwei Konferenzen. Die eine, die den Namen "Lehren aus der Ukraine für Weißrussland" trägt, wird in Kiew und die andere im April in Minsk stattfinden. Dabei soll der geplante Bau eines Atomkraftwerks in Weißrussland diskutiert werden.

"Nicht alle in Weißrussland sind mit dem Bau eines Atomkraftwerks einverstanden", sagte Lebedko.

Außerdem wird am Donnerstag eine Konferenz der weißrussischen Opposition in Vilnius stattfinden. Eingeladen sind auch Vertreter der Parlamentsversammlung des Europarates. Dabei sollen die bisherigen Aktivitäten ausgewertet und eine weitere Strategie der weißrussischen Opposition unter Berücksichtigung von Vorschlägen der EU konzipiert werden.


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16.12.06    Sabine Ellersick <S.ELLERSICK@NADESHDA.org>
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