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Bundestagspetition gegen Wahlcomputer
"Diejenigen die wählen gehen entscheiden garnichts. Die die Stimmen zählen
entscheiden alles."
-Josef Stalin
In dieser Mail geht's um ein ernstes Thema, aber es dauert auch nur 5 Minuten.
Derzeit läuft eine Bundestags-Petition gegen Wahlcomputer, deren Ziel es ist,
unsere Wahl transparent und nachvollziehbar zu halten. Zu tun ist nur folgendes:
- Begründung lesen
- Petition unterschreiben
- Diese Mail an möglichst viele Leute weiterleiten
Wenn die Petition 50.000 Unterzeichner erreicht, gibt es eine Anhörung im
Petitionsausschuss des Bundestages zu dem Thema (aktueller Stand: 31.000
Unterzeichner).
- Begründung
Wahlmaschinen sind in ihrer Funktion intransparent, im Gegensatz zu einer
Urnenwahl, bei der jeder die Auszählung der Stimmen beobachten kann.
Wahlcomputer dagegen drucken nur ein Endergebnis aus, dem Wahlleiter und Wähler
blind vertrauen müssen. Probleme wie in den USA sind im wahrsten Sinne des
Wortes vorprogrammiert. Die leicht Manipulierbarkeit des in Deutschland
eingesetzten Wahlcomputertyps ist vor einigen Wochen vorgeführt worden. Quellen:
Schwere Sicherheitslücken, Aktivisten hacken Wahlcomputer
http://focus.msn.de/digital/pc/schwere-sicherheitsluecken_nid_36908.html
Prozente nach Belieben http://www.zeit.de/online/2006/41/wahlmaschinen?page=all
Niederländische Bürgerinitiative knackt Nedap-Wahlcomputer
http://www.heise.de/newsticker/meldung/79052
Dass die Gefahr eines Wahlbetrugs kein Problem totalitärer Staaten ist, hat die
CSU Dachau bei den bayerischen Kommunalwahlen im März 2002 eindrucksvoll
bewiesen. Quelle:
Dachauer Wahlfälscher müssen mehr als 116.000 Euro zahlen
http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/347/82265/
Ausserdem sind Wahlcomputer eine Verschwendung von Steuergeldern. Durch den
Einsatz von Nedap-Wahlcomputern stiegen in Amsterdam die Kosten pro Wahl von
1,6 Millionen auf 2,7 Millionen Euro
(http://www.heise.de/newsticker/meldung/76905). Würden Sie viel Geld für ein
Werkzeug ausgeben, für eine Tätigkeit, die Sie nur alle paar Jahre durchführen
und die sie ohne weiteres per Hand erledigen können?
Es gibt keine sinnvolle Begründung für Wahlcomputer, ausser, dass das Ergebnis
schneller da ist. Aber machen die ein bis zwei Stunden wirklich einen
Unterschied, wenn man schon 4 Jahre drauf warten musste?! Die Kosten und das
Betrugs-Risiko stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen.
2. Petition unterschreiben
http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=321
Bitte nicht über den Link wundern. Der Bundestag lässt seine Petitionen
unglücklicherweise über das International Teledemocracy Centre an der
Napier-Universität in Edinburgh laufen (Begründung:
http://www.bundestag.de/ausschuesse/a02/onlinepet/server.html ).
3. Mail weiterleiten
Es fehlen noch 19.000 Stimmen; das ist zu schaffen, wenn nur genügend Leute
informiert sind. Also bitte diese Mail weiterleiten.
Zum Abschluss noch ein paar Zitate weiser Menschen:
"Es ist nicht das Wählen, das die Demokratie ausmacht, es ist das Zählen der
Stimmen."
-Tom Stoppard
"Stalin hatte Wahlen. Hitler hatte Wahlen. Saddam Hussein hatte Wahlen. Wahlen
bringen keine Demokratie."
-Scott Ritter
"Es wird nie ein Wahlgerät geben können, das für sich alleine
manipulationssicher ist."
-Herbert Schulze Geiping, Geschäftsführer HSG Wahlsysteme GmbH / Nedap
Deutschland
Von "https://berlin.ccc.de/index.php/Anti-Wahlcomputer-Petition_E-Mail-Vorlage"
NADESHDA Mailbox e.V._ / 0211-9053863 (X.75) / 0211-9345453 (V.34)
http://www.nadeshda.org / Informationen aus Politik Umwelt Kultur
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