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In den nächsten zehn Tagen könnte über den Schutz von Millionen von
Menschenleben entschieden werden!
Die Verhandlungen bei der UNO über einen Vertrag zur Kontrolle des
Waffenhandels befinden sich in einer heißen Phase.
Bis zum 27. Juli geht es in New York vor allem darum, ob die sogenannte
"Goldene Regel" in den Vertrag aufgenommen wird. Sie verbietet die Lieferung
von Waffen, wenn die Gefahr besteht, dass mit ihnen schwere
Menschenrechtsverletzungen begangen werden.
Doch einflussreiche Staaten, die gleichzeitig auch die größten
Waffenexporteure sind, versuchen, die "Goldene Regel" abzuschwächen. Dazu
gehören auch die USA, die die Menschenrechte "nationalen
Sicherheitsinteressen" unterordnen und zudem die Lieferung von Munition
völlig aus dem Vertrag ausschließen wollen.
Die USA tragen aber als weltweit größter Waffenexporteur und ständiges
Mitglied im UNO-Sicherheitsrat besondere Verantwortung, die Verhandlungen zu
einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.
Nehmen Sie US-Präsident Obama in die Pflicht und beteiligen Sie sich an
unserer weltweiten Eilaktion! Fordern Sie Obama auf, die historische Chance
für eine strengere Kontrolle des Waffenhandels zu ergreifen und das Abkommen
nicht aufzuweichen:
http://www.amnesty.de/goldene-regel
Denn nur wenn der Vertrag die "Goldene Regel" enthält, kann er dazu
beitragen, Menschenrechte zu schützen.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Mit freundlichen Grüßen von den Verhandlungen in New York
Katharina Spieß
Referentin für Rüstung und Menschenrechte der deutschen Sektion von Amnesty
International
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