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Online-Petition gegen Gewalt an Frauen im Kongo

Derzeit betreibt CARE eine Online-Petition gegen Gewalt an Frauen im Kongo. Im folgenden der Info-Text dazu:
Seit Jahren sind Frauen, Mädchen und Kinder im Kongo (DRC) extremer sexueller Gewalt ausgesetzt. „Die Demokratische Republik Kongo und vor allem die Provinz Kivu sind derzeit wohl der schrecklichste Ort für Frauen überhaupt", beschreibt Schelander die Situation. In Kivu, einer Region von der Größe Portugals, wurde jede dritte Frau vergewaltigt. Viele mehrfach und über lange Zeit hinweg, meist äußerst grausam und von ganzen Gruppen von Männern. Vergewaltigungen werden in dem Land, das so groß wie Westeuropa ist, nicht strafrechtlich verfolgt.

„Vollständige Zerstörung der Frauen"
Die UN Sonderberichterstatterin für Gewalt gegen Frauen, Prof.in Yakin Erturk berichtete im September 2007 „Die Gräueltaten, die von diesen bewaffneten Gruppen verübt werden, sind von unvorstellbarer Brutalität, die weit über Vergewaltigung hinausgeht. Diese Gräueltaten bauen auf Vergewaltigung und sexueller Versklavung auf und zielen auf die vollständige physische und psychische Zerstörung der Frauen ab."

Bitte unterschreiben Sie unsere >> Online Petition

Ein Drittel der Opfer sind Kinder
In einer Umfrage in der Provinz Maniena fand CARE heraus, dass ein Drittel der Opfer Kinder sind. Geschätzte 30% der Opfer sind mit HIV/ AIDS infiziert. Die Verletzungen der Vagina durch die Vergewaltigungen sind in vielen Fällen so gravierend, dass die Opfer mit
lebensbedrohlichen Beschwerden konfrontiert sind. Es gibt so gut wie keine medizinische Hilfe. Die meisten vergewaltigten Frauen werden auch noch von ihren Gemeinden ausgeschlossen.

Ursachen für die Gewalt im Kongo
Vergewaltigung wird im Krieg als Waffe eingesetzt, um das soziale Leben, Gesellschaften und Beziehungen zu demoralisieren und zu zerstören. Dadurch wird die Bevölkerung gezwungen, das Land zu verlassen und es den militärischen Akteuren zu überlassen. Die Demokratische Republik Kongo verfügt über die größten Bodenschätze der Welt: über Gold, Diamanten und Tantal (ein Element, das für Mobiltelefone, Play Stations und Computer benötigt wird).

CARE: Offener Brief an Außenministerin Dr. Plassnik
CARE appelliert deshalb an die österreichische Bundesregierung, alle geeigneten Maßnahmen zu ergreifen, um das Thema auf der
internationalen politischen Agenda voranzutreiben. Alle Möglichkeiten zur Eindämmung der Gewalt und der Faktoren, die diese Gewalt aufrecht erhalten, müssen genutzt werden. „Mit politischem Willen können diese unerträglichen Gewaltakte unterbunden werden", betont Ulrike Schelander, Geschäftsführerin von CARE Österreich. Gleichzeitig ruft CARE die Österreicher und Österreicherinnen dazu auf, die Frauen im Kongo mit ihrer Stimme zu unterstützen und startet eine OnlinePetition.

Hier der Link zum Unterschreiben:
http://www.care.at/de/interaktiv/care-online-petition.html

18.12.07    Andrea <Andrea.Ben.Lassoued@gmail.com>
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