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Leipzig, 8.12.2007
ASG Leipzig – DIE LINKE. fordert ebenfalls Sozialtarif für Strom- und
Gaskunden in der sächsischen Armutshauptstadt
Die ASG Leipzig – Die Linke. begrüßt den Kölner Vorstoß für einen
Sozialtarif für ALG II- Empfänger für Strom und Gaskunden trotz prekärer
Haushaltslage in der Domstadt einführen zu wollen.
Auch wir fordern die Einführung eines Sozialtarifs für Strom- und
Gaskunden in der Armutshauptstadt Leipzig. Denn das Problem für
Hartz-IV-Empfänger ist, dass die Stromkosten Bestandteil des Regelsatzes
und nicht der Unterkunftskosten (KdU) sind. Die dramatisch steigenden
Strompreise müssen die Menschen also von ihren höchstens 347 Euro
bezahlen. Bereits zwischen 1998 und 2006 sind die Preise schon um fast 30
Prozent gestiegen. Die jüngste Teuerungsrate bei Energie und
Lebensmitteln ohne eine Regelsatzerhöhung macht die schelle Einführung
eines Sozialtarifs notwendig.
Maximilian Meurer
Sprecher der ASG Leipzig - Die Linke.
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