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Leipzig, 5.12.2007
Weihnachtsbeihilfe vom Regelsatz abhungern - Leipziger ARGE Chef verhöhnt
Arbeitslose
Zu den Verlautbarungen in der Presseerklärung Nr. 230 des Geschäftsführers
der ARGE Leipzig, Dr. Andreas Zehr vom 3.12.2006, erklärt der Sprecher der
ASG Leipzig – DIE LINKE. Maximilian Meurer:
Der freundliche Hinweis an die Arbeitslosen, welchen der Leipziger ARGE
Chef Dr. Zehr in einer Pressemitteilung mit auf dem Weg gibt, nämlich aus
den Regelsätzen die zusätzlichen Aufwendungen für das Weihnachtsfest
anzusparen, grenzt an Hohn, ist skrupellos und zeugt vor keinerlei
menschlicher Achtung den Betroffenen gegenüber. Was soll denn noch vom
Regelsatz angespart werden: Einschulung, Schulmaterialien, Sehhilfen und
dann noch die Weihnachtsbeihilfe? Essen und Einkleiden müssen sich ALG II
Empfänger auch. Dazu kommen erschwerend Preissteigerungen bei
Lebensmitteln und Energie.
Dr. Zehr soll mal den Arbeitslosen erklären, wie man bei Regelsätzen,
welche noch nicht einmal eine ausreichende gesunde Ernährung sichern, noch
Ansparungen vornehmen kann. Bekannt ist ebenfalls, dass zahlreiche
Arbeitslose zusätzliche Darlehen für notwendige Anschaffungen bei der ARGE
Leipzig laufen haben und durch die monatlichen Abzüge seitens der Agentur
nicht einmal auf den vollen Regelsatz kommen.
Maximilian Meurer
Sprecher der ASG Leipzig - Die Linke.
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