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Pressemitteilung der ASG Leipzig–Die Linke.
Leipzig, 18.11.2007
Kindergelderhöhung verschoben - Ein Skandal
Zur Verschiebung der geplanten Kindergelderhöhung der Bundesregierung
erklären die Sprecher der ASG Leipzig - DIE LINKE. , Maximilian Meurer und
Ingo Groepler - Roeser gemeinsam:
Diese "christlich -soziale " Bundesregierung ist nicht ernsthaft an der
Bekämpfung von Kinderarmut interessiert. Außer schönen Sonntagsreden und
Akklamationen des guten Willens hat dieses SPD - CDU/CSU Regierung in
Sachen Familie und Kinder nicht nur heiße Luft produziert, sondern
gleichzeitig mit ihrer unsozialen Politik die Armut und die soziale
Ausgrenzung der Kinder verschärft. Die angekündigte Verschiebung der
Kindergelderhöhung gleicht einer sozialpolitischen Bankrotterklärung und
ist eine Kriegserklärung an alle Familien mit Kindern. Die ASG Leipzig -
Die Linke fordert vom Bund Sofortmaßnahmen gegen Kinderarmut. Erste
Schritte dazu könnten sein, die Erhöhung der Eckregelsätze für Kinder beim
ALG II, keine Anrechnung des Kindergeldes beim ALG II als Einkommen und
die Gewährung einer Weihnachtsbeihilfe für Empfänger von ALG II und
Grundsicherung.
Maximilian Meurer
Pressesprecher der ASG Leipzig- Die Linke.
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