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Liebe Empfängerinnen und Empfänger dieser Email,
im Anhang befindet sich ein Aufruf an alle so genannten ALG -
Bedarfsgemeinschaften, sowie Einzelpersonen, alleinerziehende Mütter,
Familien, SozialrenterInnen sowie MigrantInnen und Geringverdiener, jetzt
an die kommunalen und Einrichtungen der ARGE Anträge auf
Weihnachtsbeihilfe zu stellen.
Leiten Sie diesen Aufruf bitte uneingeschränkt weiter bzw. veröffentlichen
Sie ihn auf Ihren Internetseiten und informieren Sie die Medien, wo und
wann immer sie können und wollen.
Jahr für Jahr weist die ARGE Anträge von Hartz IV-EmpfängerInnen zurück
und überweist dennoch viele Millionen Euro als "Überschuss" an den Bund
zurück. Das ist ungerecht! Viele Menschen leben in Deutschland in Armut
und haben nichts vom Weihnachtsfest. Die Kinderarmut iun Deutschland
wächst und wächst und das Management stopft sich die Taschen voll. Schön,
daß es der Wirtschaft so gut geht, schön auch, daß Herr Mehdorn 3
Millionen Euro pro Jahr verdient. Manche von uns haben weniger im Monat,
als Mehdorn pro Stunde verdient, selbst wenn er schläft - 340,00 Euro.
Mit der Schaffung der Hartz IV - Gesetze hat die Bundesregierung
Pauschalleistungen für Hilfebedürftige und ALG-Empfänger gestrichen - so
genannte Sonderleistungen sind seitdem im Regelsatz enthalten. Dies bei
steigenden Kosten und sinkenden Einkommen, weniger Arbeit und trotz
steigender Wirtschaftskraft! Die AGENDA 2010 kommt nicht zum Stillstand;
sie ist der Motor für flächendeckende Verarmung. Zwangsumzüge, Sozialraub
und Lohndrückerei.
Die etablierten Parteien sind weit weg von einer solidarischen Lösung und
alternativen Gesellschaftskonzepten. Der Bürger muß aktiv werden. Jeder
Mensch hat das Recht, so viele Anträge, wie möglich zu stellen. Doch nur,
wenn viele davon Gebrauch machen, wird die Politik und ihre Administration
erkennen, daß die Sorge wächst und die Bevölkerung mitlernt, indem sie
Verwaltungswege benutzt und Demokratie praktisch einfordert. Die wachsende
Anzahl von Bürgerbegehren, Unterschriftensammlungen und massiven
friedlichen Protestaktionen zeigt, daß wir nicht auf dem Holzweg sind und
die Politik demokratisch zu Reaktionen drängen.
Für den Fall, daß sie diese Mail erhalten haben und selbst einen solchen
Antrag stellen werden/wollen, senden sie uns eine Bestätigungsmail an
weihnachtsbeihilfe@yahoo.de. (das aber müssen sie nicht) Es reicht eine
leere Mail, dann können wir einschätzen, wie groß der Zuspruch auf diesen
Aufruf gewesen ist. Denn wir lesen gewiß im nächsten Jahr wieder
voneinander.
Initiative Aktionskreis soziale Gerechtigkeit - ASG Leipzig und
Weihnachtsbeihilfe
im November 2007
Maximilian Meurer, Wolfgang Teske, Ingo Groepler Roeser
weihnachtsbeihilfe@yahoo.de
www.weihnachtsbeihilfe.de
Weihnachtsbeihilfe in Burghausen
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