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Pressemitteilung der ASG Leipzig–Die Linke. Leipzig, 24.10.2007
Zur Armutskonferenz der sächsischen Landtagsfraktion DIE LINKE. am
27.10.2007 im Bornaer Stadtkulturhaus erklären die Sprecher des
Arbeitskreises soziale Gerechtigkeit Leipzig - DIE LINKE., Ingo
Groepler-Roeser und Maximilian Meurer:
Die Armutskonferenz der sächsischen Landtagsfraktion DIE LINKE. in Borna
ist ein bedeutender Impuls angesichts der sich stetig verschlimmernden
Lage der Ärmsten und Armen in Deutschland. Die Auswirkungen der AGENDA
2010 und der unsäglich repressiven Hartz IV-Gesetze sind gerade in Sachsen
verheerend. Die Intoleranz der ARGEN sowie die zunehmende Kontrolltätigkeit
der kommunalen Behörden bis hin zu verordneten Zwangsumzügen führen
unausweichlich zu einer sozialpolitischen Belastung der Gesellschaft.
Dieser eiskalt kalkulierte Weg in die soziale Sackgasse muss angehalten
werden.
Es wäre wünschenswert, wenn auch die anderen demokratischen Parteien
Sachsens einer Verelendung sächsischer Landstriche mit ebensolchen
konkreten Konzepten begegnen würden, wie DIE LINKE. es als zweitstärkste
Partei in Sachsen mit zahlreichen Vorschlägen bisher getan hat.
Die Regierungspolitik der CDU-SPD-Koalition in Sachsen ist nach der
Landesbankaffäre, dem offenkundigen Sachsensumpf und einer nicht mehr
nachvollziehbaren Privatisierungspolitik gegen das Eigentum in
öffentlicher Hand nicht mehr hinnehmbar. Mit etwas Anstand und einem
Grundverständnis zu sozialpolitischen Schlüsselfragen wäre diese
CDU/SPD-Regierung längst zurück getreten.
Maximilian Meurer
Pressesprecher der ASG Leipzig-Die Linke
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