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Umsonstfest in Hamburg-Altona: Feiern fast ohne Geld

Aus CONTRASTE Nr. 277 (Oktober 2007)

UMSONSTFEST IN HAMBURG-ALTONA

Feiern fast ohne Geld

Peter Meyer, Redaktion Hamburg # Der Arbeitskreis Lokale Ökonomie Hamburg hat ein Experiment begonnen. Einmal im Jahr soll es ein Fest des gesellschaftlichen Aufbruchs geben. »Umsonst« bedeutet dabei nicht Schnäppchenjägerei, sonders freies verabredetes Geben und Nehmen. Fast alle können etwas beitragen – und wer gerade nicht kann, bekommt auch etwas ...

Die Gruppe hatte sich für das erste Fest dieser Art am 25. August 07 mit verschiedenen Initiativen (z.B. zum Grundeinkommen und zu freier Software) zusammengetan. Es kamen etliche NutzerInnen der Projekte Umsonstladen, Kleinmöbellager und Fahrad-Selbsthilfe-Werkstatt, auch Anwohner des Stadtteils Altona-Nord. Ein Künstler zeigte seine Werke. Es gab ein kleines Kinderprogramm und einige Verschenk-Stände. Ein für alle offener drum circle und zwei Musikgruppen waren zu hören. Auch der zweite Hamburger Umsonstladen Billstedt war mit einem Stand vertreten. Immerhin waren insgesamt ca. 300 Leute dabei. Für die Festvorbereitung wurde kaum Geld ausgegeben. Es wurde Essen auf dem Fest gekocht und Getränke zum Selbstkostenpreis abgegeben. Die Spenden ergaben schließlich einen Überschuss, der für ein weiteres Umsonstfest dienen soll.

Im nächsten Jahr wollen die Veranstalter versuchen, das Ganze durch weitere Initiativen und Anwohneraktivitäten zu erweitern. Dann wird zusätzlich neben dem Außenbereich ein Raum mit Bühne zur Verfügung stehen. Es soll eine lustige Kritik aller nicht nur in Hamburg verbreiteten Kommerzfeste werden. Organisiert Umsonstfeste!

Mail: umsonst-fest@web.de
Nähere Infos: Volker: (0 40) 43 19 04 95


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01.05.08    Peter Meyer <contraste@t-online.de>
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