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Historisches - Wandelsblatt Nr. 1 (1984): UWS-Papier: Ja, aber wie? (1)

Aus Wandelsblatt Nr. 1 (Oktober 1984, Seite 6)

UWS-Papier: Ja, aber wie? (1)

Fragen an die Umweltschutzpapier-Händler und Produzenten vom Standpunkt des Druckes.

Wir könnten viel mehr Umweltschutzpapier verkaufen, wenn die Auswahl und Qualität besser wäre. Bisher ist die Qualität des echten
Umweltschutzpapieres fast eine Diskriminierung des Recycling und Umweltschutzgedanken: Grau und minderer Qualität.

Warum hat Euer Umweltschutzpapier eine so schlechte Qualität? Eine bessere Oberflächenleimung ist doch z.B. unter Umweltschutzgedanken völlig unbedenklich, würde aber eine bessere Druckqualität erlauben.

Warum gibt es nicht auch gestrichene Umweltschutzpapiere? Die Strichmasse besteht normalerweise aus Ton oder Kreide und hilft sogar etwas Zellulose einsparen. Für viele Aufträge mit Illustrationen brauchen wir gestrichene Papiere.

Warum gibt es kein Werkdruckpapier aus Altpapier? Für Bücher brauchen wir mehr Volumen?

Warum wird Euer Umweltschutzpapier nicht aus holzfreien Altpapieren gewonnen, obwohl diese in vielen papierverarbeitenden Betrieben gesondert gesammelt werden?

Constantin Bartning


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29.04.08    Constantin Bartning <contraste@t-online.de>
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