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DEA-Politarchiv jetzt im Internet

DEA - Das Elektronische Archiv
Privatarchiv zur Foerderung des Klassenbewusstseins
Internet : http://www.dearchiv.de
Modem analog : 0711 / 35 20 98
e-mail Kontakt : dearchiv@aol.com

Warnung

"Eine halbwegs komplette Kenntnis des Marxismus kostet heut, wie mir ein Kollege versichert hat, zwanzigtausend bis fuenfundzwanzigtausend Goldmark und das ist dann ohne die Schikanen. Darunter kriegen Sie nichts Richtiges... Mein Kollege rechnet uebrigens nur die Kosten fuer die Buecher, die Hochschulgebuehren und die Arbeitsstunden und nicht was Ihnen entgeht durch Schwierigkeiten in Ihrer Karriere oder gelegentliche Inhaftierung, und er laesst weg, dass die Leistungen in buergerlichen Berufen bedenklich sinken nach einer Marxlektuere; in bestimmten Faechern wie Geschichte oder Philosophie werdens nie wieder wirklich gut sein, wenns den Marx durchgegangen sind." (Bertolt Brecht, Fluechtlingsgespraeche)

Online Angebot

Das "Archiv Marxistische Gruppe" analysiert die Fehler, durch die sich die professionellen Denker auf dem Gebiet der Geistes und Gesellschaftswissenschaften nuetzlich machen. Es ist ein Angebot an Leute, die von der Wissenschaft im Staatsdienst keine Aufklaerung ueber den Lauf der Welt mehr erwarten und eine Kritik der falschen Auffassungen der Lehrveranstaltungen suchen, welche die Profs nicht leisten. Gespeichert ist vor allem die Hochschulpolitik der Marxistischen Gruppe von 1974 bis zur Aufloesung 1991. Auch wenn das Personal an den Universitaeten inzwischen gewechselt hat, die Ideen der Herrschenden sind dieselben geblieben.

Was die "Blaetter fuer deutsche und internationale Politik" zu bieten haben, ist bekannt. Politische Analyse und Hintergrundbeitraege, Kommentare, StreitKultur, Laenderberichte, eine monatliche Chronik und einen ausfuehrlichen, aktuellen Dokumentationsteil, regelmaessige Informationen zur Wirtschaftsentwicklung, Medienkritik, ein jaehrliches Autoren- und Stichwortregister. 128 Seiten monatlich. Fundiert, aber nicht akademisch. Sachkompetent, aber nicht fachborniert. Gespeichert sind die "Blaetter" seit dem Erscheinen 1956.

Die Zeitschrift "GegenStandpunkt" ist sich mit denen in Berlin einig darueber, dass es sich bei den neuen Anstrengungen, die dem "deutschen" Gewicht und der "deutschen Verantwortung" in der Welt um lauter Notwendigkeiten handelt. Sie kann den Kapitalismus heutiger Praegung sogar erklaeren und den deutschen Imperialismus dazu - und sie hat deswegen weder fuer ihn noch fuer die moralischen Rechtfertigungen und Verbesserungsvorschlaege, die auf dem "Weg Deutschlands in die Normalitaet" gemuenzt sind, etwas uebrig.
GegenStandpunkt - das ist das Organ derer, die angesichts der Unarten von "Marktwirtschaft und Demokratie" immer noch wissen: "Das liegt am System!" Gespeichert ist der "GegenStandpunkt" seit dem Erscheinen 1992.

Connect

DEA wird ohne finanzielle Interessen betrieben, deshalb gibt es keine Anmeldeformalitaeten und Benutzergebuehren. Jeder hat sofort und anonym Zugriff auf den vollen Datenbestand. Der belaeuft sich auf rund 20.000 Dokumente, was etwa einem prall gefuellten Buecherregal entspricht und ist fuer die Volltextrecherche komplett indiziert.
Wenn Sie Bedenken wegen der Vorratsdatenspeicherung oder heimlicher Onlinedurchsuchungen haben, koennen Sie DEA auch mit einem Analogmodem und einem ANSI-Terminalprogramm erreichen (z.B. mit Hyperterminal unter Windows XP oder der Freeware ShamCom 4.0 under Windows Vista). Es wird dann lediglich staatlicherseits gespeichert, dass und wann Sie bei DEA eingeloggt waren, nicht aber, auf welche Dokumente Sie zugegriffen haben. Die Telefonnummer lautet 0711 / 35 20 98, die Parameter sind 81n.

11.01.08    Richard Stahl <r.stahl@gaia.de>
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