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Titelthema: Meins ist Deins, Teilen und Tauschen als neue
Massenbewegung
Berlin (ots) - Pressemitteilung
Umweltmagazin zeo2 erscheint erstmals unter Verantwortung der taz
Ab sofort am Kiosk und im Abo unter
https://www.taz.de/zeitung/abo/zeozwei/
Nach der verlegerischen Übernahme unseres Umweltmagazins zeo2
durch den taz-Verlag, liegt jetzt die erste Ausgabe in der neuen
Konstellation vor. Das weiterhin von der Deutschen Umwelthilfe e. V.
(DUH) herausgegebene Magazin präsentiert sich mit einem grundlegend
renovierten Layout, einem erweiterten Umfang, neuen Rubriken und
Service-Seiten. Der Druck erfolgt auf 100 Prozent Recycling-Papier.
Die DUH freut sich über das verlegerische Engagement der taz und die
neue Ausgabe, die optisch und inhaltlich sehr gelungen ist.
Titelthema der Ausgabe 02/2012 ist die neue Massenbewegung des
Teilen und Tauschens, des Leihens und Mietens. Angeschoben vom
Internet, macht ein anderer Konsumstil Karriere. Tausch- und
Leihbörsen bieten inzwischen alles: vom Parkplatz bis zur
Bohrmaschine, vom Babysitten bis zur Übernachtung. Gemeinsam Nutzen
statt Besitzen. Das spart Ressourcen und lässt Abfallberge
schrumpfen. "Meins ist Deins ist Unseres", heißt die neue Parole
einer Bewegung, die von zeo2 ausführlich vorgestellt wird. Zu den
auffälligsten Erfolgsmodellen des neuen "Gemeinschaftlichen Konsums"
gehört der Boom bei Car-Sharing und Leihmodellen von
Nachbarschaftsautos. Aber auch das Couch-Surfen bei der Suche nach
Unterkünften oder das gemeinsame Gärtnern gewinnen immer mehr
Anhänger. Setzt sich ein neuer Gemeinsinn durch, der am Ende auch
Umwelt und Klima hilft?
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"Sie haben keine Ahnung, sind aber irgendwie sympathisch",
schreibt die FAZ. Die Piraten entern als boomende Protestpartei die
Meinungsumfragen. Mit Schwarmintelligenz, Basisdemokratie und totaler
Transparenz wollen sie den etablierten Politikbetrieb aufmischen.
Aber wie sieht es mit der Umwelt- und Klimapolitik aus? zeo2-Autorin
Vera Gaserow fand bei ihren Recherchen reichlich Leerstellen und
vermisste neben inhaltlichen Positionen auch die Kompetenz. Auf
Parteitagen und Meetings zählt der Fortbestand des Planeten eher zu
den Nebensächlichkeiten, die im Zweifelsfall gestrichen werden. Man
darf gespannt sein, ob die "Leichtmatrosen auf dem Öko-Deck" die
richtige Navigation finden. Wie lange noch genießen sie Schonzeit?
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In ihrem Ausblick auf den Rio+20 Gipfel analysiert die Autorin
Sunita Narain einen möglichen "planetaren Entwurf" für einen
verantwortungsbewussten Umgang mit den Klimalasten, der alle Länder
einschließt. Narain ist Herausgeberin von Down to Earth, der neuen
indischen Partnerzeitschrift von zeo2. "Es ist nicht möglich",
schreibt Narain, "dem Lebensstil der bereits Industrialisierten
nachzueifern, ohne die Überlebensfähigkeit der Erde zu gefährden."
Deshalb sei die Anerkennung der Grenzen des Wachstums und des
Ressourcenverbrauchs der Schlüssel für eine weltweite
politisch-ökonomische Neuorientierung. Für die Länder des Südens
sieht Narain aber auch Chancen. Weil sie noch nicht auf die fossilen
Brennstoffe fixiert sind, könnten sie leichter "zu neuen
Energielösungen vorpreschen".
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Grönland ohne Eis? - fragt der Potsdamer Klimaforscher und
zeo2-Kolumnist Stefan Rahmstorf. Nach einer neuen Studie könnte der
große Eispanzer langfristig schon bei einem Temperaturanstieg von
etwa 1,6 Grad komplett abschmelzen und in der Folge der Meeresspiegel
um mehrere Meter steigen. In den USA reagieren selbst die
traditionell konservativen Ingenieure der US-Armee auf sich
verdichtende wissenschaftliche Hinweise auf einen stärkeren
Meeresspiegelanstieg. Für Neubauten an der Küste empfehlen sie, einen
Anstieg von 1,5 Metern ("hohes Szenario") bis 2100 einzukalkulieren.
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Herrschaft auf Kosten der Natur, wirft die weißrussische
Künstlerin Marina Naprushkina dem autokratisch regierenden
Präsidenten Alexander Lukaschenko vor. In ihrem selbst gestalteten
Beitrag in zeo2 beschreibt sie, wie Lukaschenko sich durch die
Ausbeutung seines Landes an der Macht hält und mit russischer
Finanzhilfe ein neues Atomkraftwerk bauen will. Dabei hat Belarus
noch nicht einmal das Tschernobyl-Trauma überwunden.
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Der Energiekonzern Vattenfall will in seinen Kohlekraftwerken
immer mehr Holz mitverbrennen, um Kosten für CO2-Zertifikate zu
sparen. Prinzipiell könne mehr als die Hälfte der Kohle durch
neuartige, schwarze Holzpellets ersetzt werden, erklärt Göran
Lundgren, bei Vattenfall verantwortlich für den Geschäftsbereich
Biomasse. Allein ein 550 Megawatt-Kraftwerk wie Reuter-West in Berlin
würde jährlich eine halbe Million Tonnen Holz verschlingen, wenn Holz
und Kohle je zur Hälfte verbrannt würden. Das Holz soll vor allem aus
Kanada kommen und in Anlehnung an Standards für eine nachhaltige
Waldwirtschaft zertifiziert werden.
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Zu einem der brisantesten Themen in der neuen Ausgabe von zeo2
wird die DUH am 27. April in Berlin im Rahmen einer eigenen
Pressekonferenz ausführlich informieren. Es geht um die bisher nicht
erklärte Geschlechter-Lücke im Umfeld von Atomanlagen und in Gebieten
mit radioaktivem Fallout. Dort werden signifikant weniger Mädchen
geboren. Insbesondere in der Umgebung des Zwischenlagers Gorleben ist
die Datenlage auffällig. Sie erhalten dazu eine gesonderte Einladung.
Originaltext: Deutsche Umwelthilfe e.V.
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/22521
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- Pressekontakt
- Marcus Franken, zeo2-Chefredaktion, E-Mail: franken ät zeozwei.de,
Tel. 0303926133
Manfred Kriener, zeo2-Chefredaktion, E-Mail: kriener ät zeozwei.de, Tel.
1755669661
Dr. Gerd Rosenkranz, Deutsche Umwelthilfe e.V.,
Mobil: 0171 5660577,Tel. 03024008670, E-Mail: rosenkranz ät duh.de
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