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+ + + ROBIN WOOD-Pressemitteilung + + +
Hamburg, den 12.3.2008
- Kein Steinkohlekraftwerk Moorburg!
Heute haben AktivistInnen der Umweltorganisation ROBIN WOOD einen
Strommasten auf der Baustelle des von Vattenfall geplanten
Steinkohlekraftwerks in Hamburg-Moorburg bestiegen und dort ein großes
Banner mit der Aufschrift: „Kohle macht krank“ gespannt. Sie fordern den
Hamburger Senat und den Energiekonzern Vattenfall auf, auf das geplante
Steinkohlekraftwerk an der Elbe zu verzichten und die bereits
begonnenen Bauarbeiten sofort einzustellen. Das neue Kraftwerk mit einer
Leistung von über 1.600 Megawatt würde Jahr für Jahr über acht Millionen
Tonnen CO2 in die Luft blasen und damit zu den größten
Klimakiller-Projekten der Bundesrepublik gehören.
Nach den Bürgerschaftswahlen in Hamburg gibt es eine parlamentarische
Mehrheit ge¬gen das Kraftwerk Moorburg. 65 der insgesamt 121 Sitze der
Bürgerschaft sind an VertreterInnen derjenigen Parteien gegangen, die
sich im Wahlkampf gegen das Kohlekraftwerk Moorburg ausgesprochen haben.
ROBIN WOOD hat daher VertreterInnen der drei Bürgerschaftsfraktionen GAL
(Christian Maaß), Linke (Dora Heyenn) und SPD (Monika Schaal)
eingeladen, vor Ort an der Baustelle in Moorburg, ihre Ablehnung gegen
das Kohlekraftwerk zu erneuern und klar zu machen, dass ein künftiger
Senat die Kohlekraftwerksplanungen beenden wird. Die GAL wollte den
Termin nicht wahrnehmen.
Dirk Seifert, Energiereferent bei ROBIN WOOD: „ROBIN WOOD fordert die
GAL auf, ihr Wahlversprechen zu halten und klar zu sagen, dass sie sich
an keiner Regierung beteiligen wird, die ein neues Steinkohlekraftwerk
in Moorburg zu lässt.“
Stefanie Miczka, Aktivistin bei ROBIN WOOD: „Vattenfall sollte sich
jetzt als fairer Verlierer zeigen und auf das extrem klimaschädliche
Kohlekraftwerk in Moorburg verzichten. Wirtschaftliche Interessen dürfen
nicht über Klimaschutz und gegen die Bevölkerung durchgesetzt werden.
Der Dialog ist zu Ende, die Kraftwerkspläne sollten es auch sein!“
Der geplante Kraftwerksneubau würde nicht nur das Klima ruinieren,
sondern auch erhebliche Umwelt- und Gesundheitsbelastungen verursachen.
Durch das Kühlwasser des geplanten Kohlekraftwerks würde die Elbe stark
erwärmt, so dass der Sauerstoffgehalt vor allem im Sommer noch weiter
absinken würde. Kleinlebewesen und Fische würden sterben. Außerdem
erhöht das Kraftwerk die Feinstaub-Emissionen, was zu
Atemwegserkrankungen (Asthma, Bronchitis, Lungenentzündungen) und
Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen wird.
Kontakt und weitere Informationen:
Dirk Seifert, Energiereferat, Tel 040 / 380 892-21, energie@robinwood.de,
Ute Bertrand, Pressesprecherin, Tel. 040 / 380 892-22, presse@robinwood.de
Handy vor Ort: 0171-8359515
Aktiv gegen Klimakatastrophe und das Kohlekraftwerk Moorburg: Wechseln
Sie zu einem Ökostrom-Anbieter. Das geht einfacher, als Sie denken. Mehr
Informationen und Stromwechselverträge im Internet unter:
www.robinwood.de/oekostrom
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