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Zugvoegel sterben wegen ueberfluessiger Beleuchtung / Petition gegen Lichtverschmutzung

http://www.nabu.de/m05/m05_03/07486.html

Petition gegen Lichtverschmutzung

Unterstützen Sie den Antrag zugunsten der Zugvögel und des Klimas

Taghell liegen die Industriestandort in der Nacht. Immer mehr helles Licht, abgestrahlt durch Strassenbeleuchtung, Beleuchtung von Gebäude, Lichtwerbung und lichtstarke gebündelte Scheinwerfer, die kilometerweit am Himmel zu sehen sind und oft schnell bewegt werden z.B. die durch Diskotheken oder andere Einrichtungen zur Werbung eingesetzt werden. Die sogenannte Lichtverschmutzung bedeutet nicht nur einen massiven Energieverbrauch, sondern stellt auch eine akute Gefährdung für Zugvögel dar.

Zugvögel wie die Kraniche werden vom Licht nachts magisch angezogen. Geblendet und irregführt starten sie gefährliche und unsinnige Landemanöver und fliegen nicht selten gegen Häuserwände, die sie nicht mehr als Hindernisse wahrnehmen. Der Lichtsmog muss reduziert werden, zum Schutz der Umwelt, insbesondere der Zugvögel und nachtaktiven Tiere, und nicht zuletzt auch für den Klimaschutz aufgrund des Energieverbrauchs.

Slowenien hat am 30. August 2007 als erstes EU-Land ein Gesetz gegen die Lichtverschmutzung beschlossen. Beim Bundestag ist jetzt eine Petition eingereicht worden, die auch für Deutschland ein solches Gesetz vorsieht. Der Lichtverschmutzung muss begrenzt werden. Unterstützen Sie die Petition für Umweltschutz und Artenschutz mit ihrer Unterschrift.

Ich möchte die Petition unterstützen
http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=565


Irregeführte Kranische sterben in Hessen

Hartmut Netz berichtet zum Thema Lichtverschnutzung: "Es geschah an einem nebligen November-Abend: Angelockt vom Flutlicht einer Burgruine setzten über der hessischen Kleinstadt Ulrichstein mehrere tausend Kraniche zur Landung an. Überall im Stadtgebiet gingen die Vögel nieder; landeten auf Straßen, Häusern und Garagen; prallten gegen Fenster, Autos und Lichtmasten. Vier Stunden lang hielten sie Polizei und Feuerwehr in Atem. Sechs Tiere wurden verletzt, 14 starben. Erst nachdem die grellen Burglichter und die Lampen hell erleuchteter Straßenzüge gelöscht wurden, sammelten sich die Kraniche und stiegen wieder auf zu ihrem Flug ins Winterquartier."

Bericht "Hell wie der lichte Tag" aus Naturschutz heute ... http://www.nabu.de/m09/m09_06/06891.html

Beitrag erstellt am 21. November 2007

22.11.07    Sabine Ellersick <S.ELLERSICK@NADESHDA.org>
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