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Klaus Ernst: Sie wissen nicht, was sie tun...
Berlin (ots) - Am Montag will sich der CDU-Vorstand mit dem Thema
Rente beschäftigen. Dazu erklärt der stellvertretende
Parteivorsitzende Klaus Ernst:
Der gegenwärtige Streit innerhalb der CDU zeigt vor allem eines:
In der Rentenpolitik wissen Union und SPD längst nicht mehr, was sie
tun.
Es ist unerträglich mit welcher Ignoranz CDU-Fraktionschef Volker
Kauder das Problem der Altersarmut leugnet und auf diesem Weg
versucht, die Vorschläge seines Unions-Kollegen Rüttgers vom Tisch zu
wischen. Dabei gebietet es schon der klare Menschenverstand, dass
Arbeitsnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Beschäftigungszeiten von 35
Jahren und mehr, nicht auf Grundsicherungsniveau abrutschen dürfen.
DIE LINKE will, dass die Rente wieder den Lebensstandard ohne
gravierende Abstriche sichert. Um vermehrter Altersarmut vorzubeugen,
muss das stete Absinken der gesetzlichen Nettorenten, das mit der
rot-grünen Rentenreform eingeleitet wurde, rückgängig gemacht werden.
Hier liegt der Hauptgrund, warum trotz jahrelanger Beitragsleistung
immer mehr Menschen im Alter auf Grundsicherung angewiesen sind.
DIE LINKE fordert die Rücknahme aller Kürzungsfaktoren, die dazu
führen, dass das Rentenniveau in den nächsten Jahren dramatisch
sinkt. Wir wollen in die Richtung einer Erwerbstätigenversicherung
gehen, in der alle Erwerbseinkommen berücksichtigt werden. Das
bedeutet, dass alle, die Erwerbseinkommen beziehen, in einer
Versicherung sind. Das betrifft dann die Abgeordneten des Deutschen
Bundestages ebenso wie auch alle anderen Erwerbstätigen wie Beamte
oder auch Selbständige.
Originaltext: DIE LINKE
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