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## Nachricht vom 15.05.08 weitergeleitet
## Ursprung : k.merkle@gaia.de
## Ersteller: ralf.pandorf@labournet.de
Liebe KollegInnen,
neu im LabourNet Germany am Donnerstag, 15. Mai 2008:
I. Branchen > Dienstleistungen: Transportwesen > Bahn allgemein:
Arbeitsplatzgarantie bis 2023 oder Farce?
Gewerkschaften stimmen Bahn-Privatisierung zu
äDie Gewerkschaften Transnet und GBDA haben ihren Widerstand gegen die
Teilprivatisierung der Bahn aufgegeben. Das Unternehmen einigte sich mit
den Gewerkschaften auf einen Kündigungsschutz für die Mitarbeiter bis z
um
Jahr 2023àô Meldung im Spiegel vom 15.05.2008
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,553411,00.html
II. Branchen > Dienstleistungen: Transportwesen > Bahn > Privatisierung
der Bahn
Bahn-Aufsichtsrat billigt Privatisierung
Der Aufsichtsrat der Bahn hat die Teilprivatisierung des Konzerns
beschlossen. Noch in der Nacht haben sich die Bahn und die Gewerkschaften
Transnet und GDBA auf einen Kündigungsschutz für die Mitarbeiter bis zum
Jahr 2023 geeinigt. Die Gewerkschafter hatten das zur Bedingung für ihre
Zustimmung zum Börsengang gemachtàô Meldung in Die Welt vom 15.05.2008
http://www.welt.de/wirtschaft/article1997589/Bahn-Aufsichtsrat_billigt_Priv
atisierung.html
III. Branchen > Dienstleistungen: Transportwesen > Bahn > Gewerkschaften,
Tarifverhandlungen und Konflikte
Ein schwarzer Tag für die Gewerkschaften in Deutschland
äàDie GDL-Amtsinhaber hatten wohl den richtigen Riecher, in dem sie ein
en
neuen Kurs auf der Generalversammlung beschlossen. Den Kurs, eine
Branchengewerkschaft zu werden. Dies beinhaltet zwangsläufig die Öffnung
der GDL für alle Eisenbahner. Dazu sollten die GDL-Mitglieder nun mit
einem ersten gemeinsamen Zeichen, den wahren Gewerkschafter in der
Transnet ihre Hilfe und Unterstützung anbieten. Es sollte nicht in einer
Einmischung enden und doch ein Akt der Solidarität sein, der uns alle
wieder zusammen rücken läßt! Gemeinsam gegen die Privatisierung der
Deutschen Bahn, gemeinsam gegen einen weiteren Stellenabbau und gemeinsam
in eine geschlossene Zukunft der Eisenbahner. Ich bin bereit und stehe
meinen Mann an der Seite eines gemeinsamen gewerkschaftsübergreifenden
Gedanken der Solidarität! Die Politik hat uns ein weiteres Mal an der Nase
herum geführt. Wir werden nicht still halten. Viele Kollegen sind bereit
zur Gegenwehr und schäumen vor Wut. Es steht ein Umbruch bei den
Eisenbahnern bevor. Es bewegt sich was, nicht nur in den Köpfen!ô Mail
von
Uwe Krug vom 09.05.2008
http://www.labournet.de/branchen/dienstleistung/tw/bahn/krug090508.html
IV. Branchen > Dienstleistungen: Groß- und Einzelhandel > Ikea:
Solidarität mit dem Betriebsrat IKEA Walldorf: Solidarität mit der
IKEA-Betriebsratsvorsitzenden Cordula Becker
Bitte um Protestschreiben an Ikea
Im Folgenden findet Ihr E-Mail-Adressen für Protestschreiben an IKEA zu
Eurer Information und mit der Bitte um Weiterverbreitung! Bitte schickt
von Euren Privatadressen an
Herbert.Steins@memo.ikea.com (Chef IKEA Walldorf)
Sybille.Raether@meno.ikea.com (Personalchefin IKEA Walldorf)
Petra.Hesser@memo.ikea.com (IKEA Deutschland Chefin) und an
Hauke.Horstmann@memo.ikea.com (IKEA Deutschland Personalchef)
Protestschreiben z. B. folgenden Wortlauts:
äWerter Herr... /Werte Frau..., mit Empörung habe ich von Ihrem Versuch
erfahren, die BR-Vorsitzende von IKEA Walldorf, Frau Cordula Becker, zu
entlassen. Ich fordere Sie auf, diesen Angriff auf die Existenz von Frau
Becker unverzüglich einzustellen! Ich versichere Ihnen, dass ich in Ihrem
"unmöglichen Möbelhaus" nicht mehr einkaufen werde, solange Sie derarti
ge
menschenverachtende Praktiken nicht einstellen.
Gruss Unterschriftô
Bitte diese Mails mit bcc an
heike-maria.romaniak@verdi.de
zur Info senden!
V. Branchen > Dienstleistungen: Transportwesen > Speditionen und Logistik
> Post AG
Tarifabschluss Post: Durch Mehrarbeit finanzierte Lohnerhöhung
äàWieder haben die oberen ver.di-Funktionäre auf Druck der berechtigt
en
Forderungen der Beschäftigten erst radikal geredet und am Ende vor Appel
und Scheurle kapituliert. äEher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als
dass es eine Arbeitszeiterhöhung bei der Deutschen Post gibtô erklärt
e die
stellvertretende ver.di-Vorsitzende Andrea Kocsis Mitte März. Es ist nicht
bekannt geworden, dass seither irgendwo ein Kamel durch ein Nadelöhr ging,
aber es ist festzustellen, dass der Tarifabschluss eine
Arbeitszeitverlängerung bedeutet!...ô Stellungnahme des Netzwerks zum
Tarifabschluss bei der Post vom 07.05.2008 (pdf)
http://www.netzwerk-verdi.de/fileadmin/Material/NwStellungnahmePostabschlus
s2008-05.pdf
VI. Branchen > Dienstleistungen: Gesundheitswesen > Privatisierung >
betrieblicher Kampf gegen Privatisierung: Charité (Berlin)
Fragen zur Physiotherapie
Die Konzernleitung denkt nach über Expansion und Marktanteile. Wir machen
uns Sorgen um die Verbesserung der Krankenversorgung. Sie dazu das
aktuelle Flugblatt der Gruppe Die Unabhängigen vom 09.05.2008 (pdf)
http://www.labournet.de/branchen/dienstleistung/gw/dieunabhaengigen0508.pdf
VII. Branchen > Dienstleistung: Gesundheitswesen > Tarifrunden und -kämpfe
der Ärzte
- Schwieriger Prozess bis zur endgültigen Einigung mit Rhön à
äNach monatelangen Verhandlungen haben sich der Marburger Bund und die
Rhön Klinikum AG auf Eckpunkte zu einem arztspezifischen Tarifvertrag f
ür
die Ärztinnen und Ärzte in den Einrichtungen der Rhön Klinikum AG
(TV-Ärzte Rhön) geeinigtàô Marburger Bund Zeitung vom 09.05.2008
http://www.marburger-bund.de/marburgerbund/bundesverband/mb-zeitung/mbz2008
/mbz06-2008/11.php
b) Einigung zwischen Marburger Bund und Sana Kliniken AG
äDer Marburger Bund und die Sana Kliniken AG einigten sich am 22. April in
Bonn auf einen einheitlichen Manteltarifvertrag für Ärztinnen und Ärz
te in
den Einrichtungen der Sana Kliniken AG (TV-Ärzte Sana) und auf einen
Tarifvertrag zur Überleitung der Ärzte in das neue Tarifrecht (TVÜ-
Ärzte
Sana)àô Marburger Bund Zeitung vom 09.05.2008
http://www.marburger-bund.de/marburgerbund/bundesverband/mb-zeitung/mbz2008
/mbz06-2008/index.php
VIII. Branchen > Medien und IT > Medien > Frankfurter-Rundschau:
Zerschlagung der Frankfurter Rundschau û Tarifflucht geplant -
Personalabbau soll weitergehen
Wie M. DuMont Schauberg mit der Frankfurter Rundschau umgeht: Und was sagt
die SPD dazu?
äDie Einheit des Betriebs bleibt gewahrt.ô Es gibt äkein Outsourcing.
Und
alles, was wir tun, wird in Übereinstimmung mit den Tarifverträgen
geschehen.ô û So ließ sich am 22.11.2005 Karl-Heinz Kroke als neuer
Geschäftsführer des Verlags der Frankfurter Rundschau von der FAZ
zitieren. Ein halbes Jahr später übernahm die Kölner Verlagsgruppe M.
DuMont Schauberg (MDS) die Kapitalmehrheit bei der FR, und deren Sprecher
Heinz Kiegeland kündigte in der Financial Times Deutschland eine andere
Perspektive an: äWir müssen auf der Kostenseite noch sehr viel tun."
Jüngstes Ergebnis: Kroke hat doch die Gründung einer Outsourcing-Firma
namens FR-Design GmbH angekündigt und im Zusammenhang damit die ersten
Redakteure äfreigestelltô. Die mussten vergangenen Mittwoch Arbeitspl
ätze
und FR-Haus verlassenàô Artikel von Peter Kleinert in der NRhZ-Online -
Neue Rheinische Zeitung vom 14.05.2008
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id394
IX. Diskussion > Wipo > Tarifpolitik der Wirtschaft und Politik >
Tariftreuegesetz
Niederlage bei Tariftreue. Bundesratsausschüsse lehnen Antrag ab
äLohndumping soll auch künftig kein Kriterium sein, Unternehmen von
öffentlichen Aufträgen auszuschließen: Im Streit über
Tariftreue-Regelungen im Vergaberecht zeichnet sich eine Niederlage für
die Bundesländer Rheinland-Pfalz, Bremen und Berlin ab. Die zuständigen
Ausschüsse des Bundesrates - mehrheitlich von der Union bestimmt - haben
den Antrag der drei Länder abgelehnt. Weil die Union auch den Bundesrat
dominiert, ist absehbar, dass das Ansinnen dort ebenfalls scheitern wirdà
ô
Artikel von Eske Hicken in Frankfurter Rundschau vom 14.05.2008
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/?em_cnt33703#
X. Diskussion > Wipo > "Rentenreform"
DGB legt Eckpunkte zur Zukunftssicherung der Rente vor - Buntenbach:
"Zeitbombe Altersarmut entschärfen"
äDer DGB hat ein umfangreiches Eckpunktepapier vorgelegt, mit dem die
Rente zukunfts- und armutsfest gemacht werden soll. Die aktuelle Debatte
über Rentenanpassungen, Altersteilzeit oder Mini-Renten verzettele sich im
Detail, kritisierte das zuständige DGB-Vorstandsmitglied Annelie
Buntenbach am Mittwoch in Berlin. Es gehe um Altersarmut "ungeahnten
Ausmaßes", weil die Reformen von Rente und Arbeitsmarkt Jung und Alt zu
Verlierern gemacht hättenàô Pressemitteilung vom 14.05.2008
http://www.dgb.de/presse/pressemeldungen/pmdb/pressemeldung_single?pmid=3
206
Siehe dazu:
- Eckpunktepapier - Beschluss des DGB-Bundesvorstandes zur
Alterssicherung (pdf)
http://www.dgb.de/dgb/gbv/reden_buntenbach/2008/altersarmut_080506_DGB_BV_B
eschluss_Alterssicherung.pdf
- Schrei nach sozialer Gerechtigkeit! Gegen Altersarmut, Sozialabbau &
Rentenklau. Demonstration in Düsseldorf am 20. Mai 2008
Aufruf als Word-Datei bei der IG Metall
http://netkey40.igmetall.de/homepages/duesseldorf/hochgeladenedateien/Flugb
lattSchuleitNEU.doc
XI. Diskussion > (Lohn)Arbeit: Praxis der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik
> Arbeitsmarktpolitik > Lohnarbeit ganz umsonst
BMWi und IZA stellen Studie zu Workfare und Bürgerarbeit vor
äIm Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft hat das IZA eine Stud
ie
zur "Umsetzung des Workfare-Ansatzes im BMWi-Modell für eine
existenzsichernde Beschäftigung" erarbeitet. Diese Studie wurde am 13. Mai
von IZA-Direktor Klaus F. Zimmermann und BMWi-Staatssekretär Walter
Otremba in Berlin vorgestellt und ist ab sofort kostenlos verfügbar. Das
BMWi-Modell sieht vor, von Empfängern staatlicher Lohnersatzleistung eine
Gegenleistung in Form von Bürgerarbeit zu verlangen. Dadurch soll der
Anreiz gestärkt werden, die eigene Existenz durch eine Vollzeit-Tätigke
it
selbst zu sichern. Das IZA hatte im letzten Jahr errechnet, dass durch die
Umsetzung dieses Modells ein Beschäftigungseffekt von bis zu 1,4 Millionen
Arbeitsplätzen ausgelöst werden kann. Hierdurch könnten die öffentl
ichen
Haushalte jährlich um rd. 25 Milliarden Euro entlastet werden. Den
aktuellen IZA-Untersuchungen zufolge kann das BMWi-Modell ohne größeren
organisatorischen Aufwand umgesetzt werdenàô Aus der IZA-Pressemitteilu
ng.
Siehe dazu:
- Die BMWi-Pressemitteilung vom 13. Mai 2008
http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Presse/pressemitteilungen,did$7270.h
tml
- Die IZA-Studie zur Umsetzung des BMWi-Modells als IZA Research Report
No. 18 (pdf)
http://www.iza.org/en/webcontent/publications/reports/report_pdfs/iza_repor
t_18.pdf
- Die IZA-Studie zu den beschäftigungs- und finanzpolitischen
Auswirkungen des BMWi-Konzepts als IZA Research Report No. 12 (pdf)
http://www.iza.org/en/webcontent/publications/reports/report_pdfs/iza_repor
t_12.pdf
- "Aktivierungsstrategie" für Arbeitslose. Das Wirtschaftsministerium
macht sich für "Bürgerarbeit" stark, um Arbeitslose zur Aufnahme regul
ärer
Arbeit zu zwingen
äDas Wirtschaftsministerium propagiert neue Maßnahmen, wie Arbeitslose
dazu genötigt werden können, Arbeit aufzunehmen. Das Institut für die
Zukunft der Arbeit (IZA) hat dazu im Auftrag des Ministeriums eine Studie
mit dem Titel "Umsetzung des Workfare-Ansatzes im BMWi-Modell für eine
existenzsichernde Beschäftigung" ausgearbeitet, die allerdings sehr
spekulativ und wenig belastbar zu sein scheintàô Artikel von Florian
Rötzer in telepolis vom 14.05.2008
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27917/1.html
e) Bürgerarbeit: 39 Stunden schuften für die Stütze
äFordern und Fördern in Reinkultur: Bundeswirtschaftsminister Michael G
los
(CSU) hält an seinem Konzept der Bürgerarbeit im Kampf für
Vollbeschäftigung fest. Demnach sollen Langzeitarbeitslose für ihre
Grundsicherung prinzipiell eine Gegenleistung in Form von Arbeit
erbringen. Nach einem am Dienstag in Berlin vorgestellten Gutachten des
Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) kann das Modell
funktionieren, wenn es Teil einer verbindlichen und abgestuften
Vermittlungs- und Aktivierungsstrategie istàô Artikel in Frankfurter
Rundschau vom 14.05.2008
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/?em_cnt33732
Aus dem Text: äàUnd so soll das Workfare-Konzept funktionieren: "Es sie
ht
eine Arbeits- oder Ausbildungspflicht von 39 Wochenstunden vor. Als
Gegenleistung gibt es unbefristet eine staatliche Grundsicherung in Höhe
des ALG II-Satzes", erklärt Hilmar Schneider, Direktor für
Arbeitsmarktpolitik des Instituts und Mitverfasser der Studie. Dagegen
seien die Ein-Euro-Jobs in der Regel zeitlich befristet und würden
hauptsächlich als Test auf die Verfügbarkeit eingesetzt. "Workfare hilft
zu erkennen, wer wirklich bedürftig ist", sagte Schneider. Denn es
motiviere Arbeitslose zum Handeln: "Wenn sie sowieso arbeiten müssen für
die Grundsicherung, lohnt sich der Aufwand, einen Job zu suchen."àô
XII. Diskussion > (Lohn)Arbeit: Praxis der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik
> Arbeitsamt und Arbeitszwang > Bundesanstalt für Arbeit - Agentur wofü
r?
> Arbeitsverwaltungen wehren sich - wogegen?
Vom äKundenô und äFallmanagerô zum Mitmenschen
Erwerbslose und Mitarbeiter der Arbeitsagentur wechseln Rollen und
Blickwinkel û ein gruppendynamisches Experiment an der Evangelischen
Akademie und dem BA-Bildungszentrum Meißen. Bericht von Michael Bartsch
http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/realpolitik/zwang/bartsch.html
XIII. Diskussion > (Lohn)Arbeit: arbeitsmarkt- und sozialpolitische
Aktionen und Proteste 2008
Köln, Proteste gegen "Sozialkaufhaus"
äDie Creme de la Creme der Kölner Beschäftigungsindustrie ließ sich
zur
feierlichen Eröffnung des ersten Kölner Armenkaufhaus' vorfahren.
SELBSTorganisierte 'Ladendiebe' und KEAs (Kölner Erwerbslose in Aktion)
ließen es sich nicht nehmen, sie zu begrüßen.
Bürgermeister Josef Müller (CDU), der bereits seit Jahren den Einsatz v
on
Arbeitslosen als 1-Euro-Jobber im eigenen Wohngebiet propagiert,
ARGE-Geschäftsführer und ehemaliger Filialleiter des Internationalen Bu
nds
(IB) in Köln, Klaus Müller-Starmann, sowie die Chefetagen fast aller
1-Euro-Jobträger in Köln trafen sich zum Stelldichein im neuen
äSozialkaufhausô der Diakonie Michaelshoven in Köln Kalk. Wo die
Lieblingsfeinde sich versammeln, lassen sich deren Gegner nicht lange
bittenàô Bericht von agenturschluss vom 14.05.2008 bei indymedia
http://de.indymedia.org/2008/05/217302.shtml
Darin auch der Flyer der KEAs (Die KEAs e.V.): äSozialkaufhäuser sind
Armut mit Pfefferminzgeschmack!ô und der Flyer der Shoplifters United
Sektion Köln: äAlles Menschenmögliche - ?!? Konsum mit Armutszeugnis
ô
sowie viele Bilder von Arbeiterfotografie. Siehe dazu auch:
- äDen Schweiß der Edlen wert". Sozialkaufhaus Köln-Kalk
Artikel von Hans-Dieter Hey in NRhZ-Online - Neue Rheinische Zeitung,
Online-Flyer Nr. 146 vom 14.05.2008
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id406
b) Homepage von Kölner Erwerbslose in Aktion
http://www.die-keas.de/
XIV. Kosovo und andere Kriege > Afghanistan
Afghanistan-Krieg: Friedensbewegung ruft Soldaten zur Verweigerung auf
äFriedensgruppen haben einen Appell an die Panzerbrigade 21 "Lipperland"
aus
Augustdorf (bei Detmold) gerichtet, den unmittelbar bevorstehenden Einsatz
in Afghanistan zu verweigern. Die Panzerbrigade aus der
Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne soll auf Beschluss der Bundesregierung
ab 1. Juli eine "Quick Reaction Force" (QRF) im Norden Afghanistans bilden,
die der NATO auch zu offensiven Kampfeinsätzen zur Verfügung steht. Die
Bundesregierung versucht unter Verweis auf diesen risikoreicheren Einsatz
der QRF-Elitetruppe, einer von den Bündnispartnern geforderten direkten
Kriegsbeteiligung im Süden auszuweichen, die auch im Parlament nicht
durchsetzbar wäreàô Pressemitteilung und Aufruf des Komitee für
Grundrechte und Demokratie vom 14. Mai 2008 (pdf)
http://www.labournet.de/krieg/afghanistan.pdf
XV. Kosovo und andere Kriege > Irakkrieg > sonstige Aktionen/Proteste
US-Verweigerer wird zu 7 Monaten Haft verurteilt. Connection e.V. und das
Military Counseling Network starten Solidaritätsaktion
äGestern wurde der in Vilseck/Bayern stationierte
US-Kriegsdienstverweigerer Robert Weiss zu sieben Monaten Haft verurteilt.
Das US-Militärgericht der Rose Barracks in Vilseck befand ihn für
schuldig, die Verlegung seiner Einheit absichtlich verpasst zu haben
(Missing Movement) und desertiert zu sein. Die Haftstrafe wird Robert
Weiss im US-Militärgefängnis in Mannheim absitzen. Das Military Counsel
ing
Network und Connection e.V. verurteilen die Entscheidung des Gerichts. Sie
fordern das US-Militär auf, Robert Weiss als Kriegsdienstverweigerer
anzuerkennen und unverzüglich freizulassenàô Pressemitteilung von Mil
itary
Counseling Network (MCN) und Connection e.V. vom 14. Mai 2008 mit weiteren
Infos
http://www.connection-ev.de/usa/weiss04.html
XVI. Kosovo und andere Kriege > Irakkrieg
Friedensverräter. Die Verfassungsrichter kassieren eine rot-grüne Legen
de
äLügen haben kurze Beine", besagt eine Volksweisheit. Aber mehr als f
ünf
Jahre - bis zum 7. Mai 2008 - hat es immerhin gedauert, die während des
Irak-Krieges amtierende Bundesregierung einer schamlosen Täuschung der
deutschen Öffentlichkeit zu überführen. Hatte Kanzler Schröder stet
s hoch
und heilig versichert, man sei nicht an einem unter US-Kommando geführten
Krieg gegen den Irak beteiligt, urteilte nunmehr das
Bundesverfassungsgericht: "Mit der Luftraumüberwachung der Türkei in
AWACS-Flugzeugen der NATO haben sich deutsche Soldaten an einem
Militäreinsatz beteiligt, bei dem greifbare tatsächliche Anhaltspunkte
für
eine drohende Verstrickung in bewaffnete Auseinandersetzungen
bestanden."..ô Artikel von Jürgen Rose in Freitag vom 16.5.08
http://www.freitag.de/2008/20/08200101.php
Siehe dazu auch:
Grundgesetz bindet die Bundeswehr an die Verteidigung des Landes. Das
Verfassungsgericht bricht die Verfassung
ôMerkel, Schäuble & Co. waren sicher nicht glücklich über das jün
gste
Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Ob aber die Entscheidung zum
Awacs-Einsatz vor und während des Irak-Krieges im Jahr 2003 in der Türk
ei
so ädankenswertô war, wie der Verteidigungsexperte der LINKEN im Bundes
tag
und der FDP-Sprecher nach dem Erfolg der Klage seiner Fraktion meinten,
wird im folgenden Beitrag widerlegtàô Artikel von Ulrich Sander in
NRhZ-Online - Neue Rheinische Zeitung, Online-Flyer Nr. 146 vom
14.05.2008
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id383
XVII. Kosovo und andere Kriege > (Gewerkschaftlicher) Antimilitarismus
allgemein
Krieg ist illegal - War is illegal
Internationale Erklärung, die in mehreren Sprachen verbreitet wird, auf
der Aktionshomepage
http://www.war-is-illegal.org/
XVIII. Internationales > Neuseeland
Neues aus dem ehemaligen neoliberalen Musterländle: Der neuseeländische
Staat kauft seine Eisenbahn wieder zurück
äAm 5. Mai kam das neuseeländische Parlament überein, die Bahn von dem
australischen Unternehmen Toll Holding für 665 Millionen neuseeländische
Dollar (umgerechnet 336 Millionen Euro) zurückzukaufen. 1993 war die
damals staatliche neuseeländische Bahn, die sich über ein Schienennetz
von
4000 Kilometern erstreckt und bei der rund 2300 Menschen beschäftigt sind,
für 400 Millionen neuseeländische Dollar (umgerechnet 202 Millionen Eur
o)
an private Firmen veräußert wordenàô Artikel von Reinhard Jellen auf
Telepolis vom 09.05.2008
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27893/1.html
XIX. Internationales > Schweiz > Privatisierung
Die Hirslanden-Story
- Alles ausser Herzen
äWelche Interessen stehen hinter der Abstimmungsvorlage zum
Gesundheitswesen? Zum Beispiel jene der Hirslanden-Gruppe. Hier die wahre
Geschichte der Privatisierer unserer Steuergelder und
Krankenkassenprämienàô Artikel von Kaspar Surber in der WOZ vom
08.05.2008, Teil1
http://www.woz.ch/artikel/2008/nr19/schweiz/16300.html
b) Im Trakt der Zukunft (Teil 2 und Schluss)
http://www.woz.ch/artikel/2008/nr20/schweiz/16334.html
XX. Internationales > Türkei > Arbeitskampf
- Das Trauma vom Taksim-Platz
In der Türkei wird noch über die politischen Folgen der Repression vom
1. Mai diskutiert. Nach der brutalen Gangart der Polizei dürfte das
Verhältnis der Gewerkschaften zur Regierung der AKP endgültig erschüt
tert
sein.
Artikel von Sabine Küper-Büsch in der Jungle-World vom 15.05.2008
http://jungle-world.com/artikel/2008/20/21783.html
b) Gegen Unterdrückung und Kriminalisierung der Gewerkschaften in der
Türkei! Aktive Gewerkschafter durch Verhaftungen und Strafen bedroht!
Das Flugblatt wurde überarbeitet und mit den Erstunterzeichnern ergänzt.
(pdf)
http://www.labournet.de/internationales/tr/aufruftuerkei.pdf
Lieber Gruss, Ralf und Mag
P.S. Wer Probleme mit den langen Links hat, kann unter
http://www.labournet.de/news/
den Newsletter im html-Format öffnen und darüber problemlos surfen!
--
LabourNet Germany: http://www.labournet.de/
Treffpunkt für Ungehorsame, mit und ohne Job, basisnah, gesellschaftskrit
isch
The meeting point for all left-wing trade unionists, both waged and unwaged
Le point de rencontre de tous les militants syndicaux progressistes,
qu`ils aient ou non un emploi
LabourNet mailing list
LabourNet@labournet.de
http://labournet.de/mailman/listinfo/labournet
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