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## Nachricht vom 13.05.08 weitergeleitet
## Ursprung : k.merkle@gaia.de
## Ersteller: ralf.pandorf@labournet.de
Liebe KollegInnen,
neu im LabourNet Germany am Dienstag, 13. Mai 2008:
I. Branchen > Dienstleistungen: Transportwesen > Bahn > Bahn:
Gewerkschaften, Tarifverhandlungen und Konflikte
Norbert Hansens Seitenwechsel - Ciao, Norbert! Und nimm deine Freunde
gleich mit!
Am Donnerstag der letzten Woche kam es raus: Norbert Hansen wechselt die
Seiten. Die Redaktion des LabourNet war darüber zwar überrascht, gewund
ert
hat es sie nicht. Mittlerweile haben sich dazu eine Menge Menschen
geäußert: Es gibt dementsprechend eine kleine Presseschau mit Kommentar
en
und Schilderungen des Sachverhaltens
http://www.labournet.de/branchen/dienstleistung/tw/bahn/presse090508.html
Eng damit verbunden mit diesem, nennen wir es mal änicht unproblematischen
Wechselô, ist natürlich die Tatsache, dass am Ende April das Unternehmen
Bahn langfristige Arbeitsplatzgarantien zugesagt hatte. Bis Ende 2023
solle es in Zusammenhang mit einer Teilprivatisierung keine
betriebsbedingten Kündigungen geben, teilten Transnet und GDBA mit und
feierten dies als Erfolg. Dies scheint sich nun als änicht so ganz
richtigô herauszustellen und BILD schreibt: äEx-Gewerkschaftsboss Hanse
n:
Wird er jetzt zum Lohndrücker?ô. Siehe dazu:
II. Branchen > Dienstleistungen: Transportwesen > Bahn allgemein:
Arbeitsplatzgarantie bis 2023 oder Farce?
- Bahn: "Planen keine Tarifflucht"
äDie Deutsche Bahn will nach ihrer Teilprivatisierung offenbar Bereiche
ihres Regionalverkehrs in bis zu 30 Tochtergesellschaften mit 9000
Beschäftigten ausgliedern. Einem entsprechenden Beschluss habe der
Vorstand des Konzerns bereits im Februar zugestimmt, berichtet die "Bild
am Sonntag". Betroffen seien vor allem Lokführer. (à) Auch die größ
te
deutsche Eisenbahngewerkschaft Transnet, warnte den Konzern vor
Tarifflucht. "Das würde die Gewerkschaft nicht akzeptieren", sagte
Transnet-Sprecher Michael Klein. Im Tarifvertrag sei geregelt, dass keine
Ausgründungen mit dem Ziel der Tarifflucht erfolgen dürften. Transnet
forderte die Deutsche Bahn AG auf, sich an die bestehenden Tarifregelungen
zu halten. "Wir erwarten umgehend eine Klärung."àôArtikel von Beate K
ranz
im Hamburger Abendblatt vom 13.05.2008
http://www.abendblatt.de/daten/2008/05/13/880368.html
b) Tarifvertrag verhindert Entlassungen nicht
äà "Die Behauptung von Transnet und GDBA, ein Kündigungsschutz sei bi
s ins
Jahr 2023 gesichert, ist falsch", sagte Öfinger. "Der vereinbarte
konzernweite Arbeitsmarkt verhindert keine betriebsbedingten Kündigungen,
die der laufende Tarifvertrag nur bis 2010 ausschließt." Die
Gewerkschaften haben sich mit der Zusage der DB AG begnügt, dass über e
ine
Verlängerung des Beschäftigungssicherungs-Tarifvertrags ab 2010 verhand
elt
wird. "Dies ist keine Zusage auf Kündigungsverzicht", betonte Öfinger
àô
Pressemitteilung Bündnis "Bahn für Alle", Frankfurt am Main, 6. Mai 2008
http://privatisierungstoppen.deinebahn.de/story/49/2749.html
c) Ein stumpfes Schwert
Die von den Gewerkschaften und der Bahn AG vereinbarte
»Beschäftigungssicherung« hat sich als Farce erwiesen. Deswegen will
die
GDL jetzt aussteigen. Artikel von Rainer Balcerowiak in der jungen Welt
vom 09.05.2008
http://www.jungewelt.de/2008/05-09/054.php
III. Branchen > Dienstleistung: Banken/Versicherungen
ver.di fordert 8 Prozent für Beschäftigte bei Banken
äDie Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert für die rund
250.000 Beschäftigten im privaten und öffentlichen Bankgewerbe und fü
r die
170.000 Beschäftigten bei den Genossenschaftsbanken acht Prozent mehr
Gehalt, mindestens jedoch 260 Euroàô Pressemitteilung von ver.di vom
09.05.2008
http://presse.verdi.de/pressemitteilungen/showNews?id$624a58-1db0-11dd-
4b13-0019b9e321cd
IV. Branchen > Dienstleistungen: Umwelt/Entsorgung
Private Entsorgung: ver.di droht mit Ausdehnung der Warnstreiks
äDie Beschäftigten in der Abfallwirtschaft sind empört über das v
öllig
unzureichende Angebot der Arbeitgeber in der letzten Verhandlungsrunde.
Wir werden die Warnstreiks ausdehnen, wenn am 7. Mai kein
verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt wirdô, kündigte
ver.di-Bundesvorstandsmitglied Erhard Ott heute an. Die Stimmung bei den
Beschäftigten sei kämpferisch, das hätten die Warnstreiks in der
vergangenen Woche deutlich gezeigtàô Pressemitteilung von ver.di vom
06.05.2008
http://presse.verdi.de/pressemitteilungen/showNews?idK3833e4-1b42-11dd-
5694-0019b9e321e1
V. Branchen > Dienstleistungen: Einzelhandel > Lidl
- Keine Shakehands mit Herrn Dings
äLidl macht mobil: Mit einer Interview-Offensive will der Discounter sein
Schmuddel-Image loswerden, den Überwachungsskandal vergessen machen. Bei
TV-Talker Kerner ging das nach hinten los û Aufsichtsratschef Gehrig
zeigte sich selbstgerecht, arrogant, uneinsichtigàô Artikel von Susanne
Amann auf Spiegel-Online vom 07.05.2008
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,551880,00.html
b) Lidl demonstriert: Dienstags demonstrierten ca 40 Menschen im Lidl
Outfit über die Zeil in Frankfurt und zwar für Lidl
äEs gibt Demos, über die kann man sich schon wundern. Die Demo war fü
r das
Unternehmen und gegen Verdi gerichtet. man steckt ja nicht drin und fragt
sich, waren das Lidl Beschäftigte? Wurden sie mit irgendwelchen
Vergünstigungen für diese Demo motiviert oder, man hat ja schon von
Mietdemonstranten gehört, waren das nur bezahlte Statisten? Hier drei
Fotos und zur Doku, das bei der Demo verteilte Flugblatt. Bemerkenswert,
der Flyer enthielt nicht mal ein Impressum. PS: Schiß um den Arbeitsplatz
wenn Gesichter zu sehen sind? Ein neuerdings hier vorgetragenes Argument,
hier sollte die Gesichtserkennung sicher keine Nachteile für die
Beschäftigten darstellen.ô Beitrag von saul auf Indymedia vom 07.05.2008
http://de.indymedia.org/2008/05/216479.shtml
VI. Branchen > Dienstleistungen: Groß- und Einzelhandel
Textil-Discounter KIK: Kinderarbeit nicht ausgeschlossen
äDer Textil-Discounter Kik ist bekannt für seine Kampfpreise. In Asien
entstehen T-Shirts, die bei uns für unter zwei Euro verkauft werden.
Inzwischen räumt das Unternehmen ein, was viele ohnehin vermuten: An der
Billig-Produktion könnten Kinder beteiligt seinàô Artikel von Felix E
hlert
in Spiegel-Online vom 08.05.2008
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,552311,00.html
VII. Branchen > Dienstleistungen: Groß- und Einzelhandel: IKEA:
Skandalöses Vorgehen gegen Betriebsratsvorsitzende in Walldorf
Die Kritiker der Elche
äWo Familien so gern shoppen gehen, haben es die Beschäftigten schwer.
Der
Betriebsratsvorsitzenden einer Ikea-Filiale droht die Kündigung, weil sie
von »Mobbing« sprachàô Artikel von Marko Wagner in der Jungle-World
vom
08.05.2008
http://jungle-world.com/artikel/2008/19/21731.html
VIII. Branchen > Dienstleistungen: Gastronomie > Burger King
Burger King feuert zwei Mitarbeiter
äÄrger nach der Betriebsratswahl: Ein Streit zwischen Mitarbeitern und
Management von Burger King spitzt sich zu. Die Fastfood-Kette soll eine
Betriebsratswahl auf Video aufgezeichnet haben - zwei Wahlvorstände
eigneten sich das Band an. Jetzt wurden sie fristlos entlassenàô Artikel
auf Spiegel-Online vom 09.05.2008
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,552640,00.html
Siehe dazu:
NGG: Burger King hat den Boden der Rechtsstaatlichkeit verlassen - Burger
King kündigt fristlos 2 Wahlvorstandsmitglieder
äUnanständig, moralisch verwerflich und rechtsmissbräuchlich! So
bezeichnet die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten die Vorgehensweise
der Geschäftsführung der Burger King Deutschland GmbH. Am gestrigen
Donnerstagabend erhielten 2 Wahlvorstandsmitglieder ihre fristlose
Kündigung, die Burger King durch einen Boten zustellen ließ. Des Weiter
en
wurde ein Hausverbot ausgesprochen, damit sie als Wahlvorstand die
Betriebsratswahl nicht weiter durchführen könnenàô Pressemitteilung
der
NGG-Bayern vom 09.05.2008
http://www.ngg-bayern.net/presse/2008-05-09-1.html
IX. Branchen > Medien u. IT > Druck und Papier allgemein:
Tarifverhandlungen in der Papierindustrie 2008
Tarifeinigung in der Papierverarbeitung
äBei den Tarifverhandlungen für die rund 100.000 Beschäftigten der Pa
pier,
Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie ist heute Morgen ein
Ergebnis erzielt worden. Danach steigen die Löhne, Gehälter und
Ausbildungsvergütungen ab 1. Mai 2008 um 3,9 Prozent und ab 1. Mai 2009 um
weitere 2,9 Prozent. Die Gesamtlaufzeit des Tarifvertrages beträgt 25
Monate bis zum 30. April 2010àô Pressemitteilung von ver.di vom 08.05.2
008
http://presse.verdi.de/pressemitteilungen/showNews?idd13146-1cdc-11dd-
760e-0019b9e321e1
X. Branchen > Medien und IT > Medien > Frankfurter-Rundschau: Zerschlagung
der Frankfurter Rundschau û Tarifflucht geplant - Personalabbau soll
weitergehen
- FR wird filetiert
Mit »Ausgründungen« will Verleger M. DuMont Schauberg die Frankfurter
Rundschau zur -tarifvertragsfreien Zone machen. Artikel von Hans-Gerd
Öfinger in der jungen Welt vom 13.05.2008
http://www.jungewelt.de/2008/05-13/036.php
b) »Geschäftsleitung versucht, Fakten zu schaffen«
Frankfurter Rundschau wird in Kleinunternehmen aufgespalten û mit länge
rer
Arbeitszeit und schlechterer Bezahlung. Ein Interview vonGitta Düperthal
mit Marcel Bathis, freigestelltes Betriebsratsmitglied der Frankfurter
Rundschau und Verdi-Vertrauensleute-Sprecher, in der jungen Welt vom
13.05.2008
http://www.jungewelt.de/2008/05-13/058.php
XI. Branchen > Medien und IT > Verschiedenes aus den Medien
Beim "tip" ist guter Rat zu teuer
äBeim Veranstaltungsmagazin tip sollen Stellen abgebaut und 17 oder 18
Mitarbeitern betriebsbedingt gekündigt werden. Das entspricht etwa einem
Viertel der Belegschaft. Zudem steht der tip-Laden in der Potsdamer
Straße, neben dem Tagesspiegel-Gebäude, "ernsthaft zur Disposition", wie
es aus tip-Kreisen heißt. Erneut wird damit ein Berliner Medium, das Teil
des britischen Medienkonzerns Mecom ist, heftig verschlankt. Neben dem tip
gehören auch die Berliner Zeitung und der Berliner Kurier (sowie die
Morgenpost aus Hamburg) zu dem Konzernàô Artikel von Klaus Raab in der
TAZ-Berlin vom 09.05.2008
http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/beim-tip-ist-guter-ratzu
-teuer/?src=TE&cHashMae686573
XII. Diskussion > Gewerkschaften und die neuen alten Rechten >
AntifaschistInnen als Opfer: Bocholt: Neo-Nazis attackieren Gewerkschafter
Rainer Sauer
Neo-Nazis drohen Rainer Sauer im Internet mit Mordanschlag
äIm Internetportal äYou Tubeô rufen Neo-Nazis seit Samstagnachmittag
(10.
Mai) zu Mord gegen den Bocholter Rainer Sauer auf. In einem dreiminütigen
Filmbeitrag wird zunächst sein Konterfei gezeigt, dann erscheint ein
Maschinengewehr, dazu im Hintergrund Hetzmusik mit eindeutigen Texten.
Auch persönliche Daten werden eingeblendet. Das Video ist laut
Eingabedaten von äNSBocholterô. Im Film erscheint eine Fahne mit
äNationaler Widerstand. Aktionsgruppe Bocholt. Widerstand aus dem
Münsterlandô. In drei weiteren Videobeiträgen werden neben Sauer auch
weitere Personen aus Bocholt und Umgebung gezeigt, die sich gegen
Rechtsradikalismus und Fremdenfeindlichkeit engagieren. Rainer Sauer
erstattet dagegen Strafanzeige. Dieser Angriff ist der traurige Höhepunkt
einer Hetzkampagne der Neo-Nazis gegen den Mitbegründer und ehemaligen
Sprecher der Bürgerinitiative äNo Nazisô û Bocholt stellt sich quer
ô..ô
Presseinformation von Rainer Sauer vom 10.5.08
http://www.labournet.de/diskussion/rechten/opfer/sauer.html
XIII. Diskussion > Gewerkschaften und die neuen alten Rechten >
(gewerkschaftliche) antirassistische Initiativen
Antifa-News-Portal online
Seit Neuestem ist unter der Adresse
http://de.antifa.net
eine deutsprachige Website verfügbar, welche nach Bundesländern sortier
te
News ausgibt. Gefüttert wird die Website mit RSS-Feeds von Antifa-Websites
XIV. Diskussion > Wipo > Arbeitsmigration > Rechte (erkämpfen!) >
Aktionen: Katzhütte - Wir wollen in normalen Häusern wohnen und nicht in
Baracken!
»Negative Wirkung«. Nach Protesten im Flüchtlingslager Katzhütte ve
rlegt
das Landratsamt Sprecher der Heimbewohner zwangsweise in andere
Sammelunterkünfte
Artikel von Jana Frielinghaus aus junge Welt vom 13.05.2008 in The VOICE
Refugee Forum
http://thevoiceforum.org/node/810
XV. Diskussion > Grundrechte > Kommunikationsfreiheit und Datenschutz
Aufruf zum bundesweiten Aktionstag für die Grundrechte am 31. Mai 2008.
Bürgerrechtler rufen für Samstag, den 31. Mai 2008 in vielen Städten
zur
Teilnahme am bundesweiten Aktionstag gegen die ausufernde Überwachung
durch Wirtschaft und Staat auf. Im ganzen Land werden besorgte Bürgerinnen
unter dem Motto "Freiheit statt Angst - Für die Grundrechte" auf die
Straße gehen. Siehe den Aufruf auf der Demoseite, dort auch jeweils die
neuesten Infos und Verweise auf die lokalen Aktionen
http://www.FreiheitstattAngst.de
Siehe dazu auch:
Zweiter bundesweiter Aktionstag gegen den Überwachungswahn
äBürgerrechtler rufen für den 31. Mai in vielen Städten zur Teilnah
me an
Protestkundgebungen gegen die "Überwachung durch Wirtschaft und Staat"
auf. Mit dem bundesweiten Aktionstag unter dem Motto "Freiheit statt
Angst" sollen Bürger ein Signal für den Erhalt der Grundrechte geben.
Organisator der dezentralen Veranstaltungen ist der Arbeitskreis
Vorratsdatenspeicherung. Der Unmut der Aktivisten richtet sich so vor
allem gegen die heftig umstrittene sechsmonatige Vorratsspeicherung von
Telefon- und Internetdaten, die geplanten heimliche Online-Durchsuchungen
und weitere Maßnahmen wie die Ausdehnung der Videoüberwachung oder
biometrische Ausweisdokumenteàô Artikel von Stefan Krempl bei heise news
vom 10.05.2008
http://www.heise.de/newsticker/Zweiter-bundesweiter-Aktionstag-gegen-den-Ue
berwachungswahn--/meldung/107710
XVI. Diskussion > Grundrechte > Kommunikationsfreiheit und Datenschutz >
Datenschutz > elektronische Gesundheitskarte
äNein zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte! Erste 5.000
Protestunterschriften werden dem Bundesgesundheitsministerium übergeben.
äwenige Tage vor Beginn des deutschen Ärztetages übergeben die
Ärzteorganisation IPPNW und die Bürgerrechtsorganisation Komitee für
Grundrechte und Demokratie dem Bundesministerium für Gesundheit rund 5000
Unterschriften. Mit diesen protestieren Bürger, Patienten und Ärzte geg
en
die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK). Die
Unterschriften sind ein erstes deutliches Zeichen einer zunehmenden
Opposition gegen das Mammutprojekt eGKàô Meldung des Grundrechtekomitee
vom 13.5.08
http://www.grundrechtekomitee.de/ub_showarticle.php?articleID'6
XVII. Diskussion > Grundrechte > Kommunikationsfreiheit und Datenschutz >
Meinungs- und Pressefreiheit
Das Ende des Interviews?
äWer seine Persönlichkeitsrechte gegen die Presse schützen will, wend
et
sich gerne an das Hamburger Landgericht: Bei den Juristen der Zivilkammer
24 zieht die Pressefreiheit immer öfter den Kürzeren. Das jüngste Urt
eil
der Hanseaten verordnet Zeitungen einen hanebüchenen Umgang mit
Interviewsàô Artikel von Adrian Schimpf auf Spiegel-Online vom 08.05.20
08
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,552301,00.html
XVIII. Diskussion > Grundrechte > Terrorismusbekämpfung und Grundrechte >
129a > 129a- Verfahren gegen die militante gruppe (m.g.)
"Ein Jahr nach den Durchsuchungen am 9. Mai - Bilanz der Überwachung"
Anläßlich des Jahrestages der bundesweiten Hausdurchsuchungen im Vorfeld
des G8-Gipfels am 9. Mai 2007 forderten Katja Kipping (MdB Die Linke),
Pedram Shahyar (Mitglied des Attac-Koordinationskreises) und die beiden
RechtsanwältInnen Christina Clemm (Berlin) und Alexander Hoffmann (Kiel)
die Einstellung der 129a-Verfahren gegen 40 linke Aktivisten. Eingeladen
hatten zu der Pressekonferenz in Berlin Beschuldigte aus vier
129(a)-Verfahren. Siehe die Audio-Aufnahme der Pressekonferenz am 8.Mai
2008
http://einstellung.so36.net/de/983
Siehe dazu auch:
Vorwürfe gegen Bundesanwaltschaft. G8-Gegner fühlen sich gestalkt
äDer Bundesgerichtshof hat Ermittlungen nach Terrorparagraf 129a gegen
G-8-Gegner zwar für unzulässig erklärt. Dennoch gingen die Überwach
ungen
weiter, so Anwälte. Artikel von Lana Stille in der taz vom 09.05.2008
http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/polizei-trotzt-bgh-urteil
/?src=AR&cHash28635c626
XIX. Kosovo und andere Kriege > (Gewerkschaftlicher) Antimilitarismus
allgemein
Bundeswehr droht Kriegsdienstverweigerer mit Zwangsernährung - Gezwungen
beim Essen zuzuschauen!
äNachdem Mathias Schirmer, Kriegsdiensttotalverweigerer aus
Friedrichshafen am Bodensee, nach der Verhängung eines weiteren 21-tägi
gen
Arrestes am vergangenen Freitag in einen Hungerstreik getreten war und die
Nahrungsaufnahme seit dem verweigert, berichtete er am Wochenende
Familienangehörigen von verschiedenen Schikanen der Bundeswehr. Bereits am
Freitag drohten ihm Vorgesetzte rechtswidrig die Zwangsernährung an,
sollte er an seinem Entschluss...ô Mitteilung der Deutsche
Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen vom 12.05.2008.
https://www.dfg-vk.de/aktuelles/dfg-vk-neuigkeiten/2008/174
Siehe dazu auch:
Kriegsdienstverweigerer im Bundeswehrhaft im Hungerstreik
äSeit seiner Zuführung durch die ÆFeldjägerÆ der Bundeswehr am 05
. April
2008, wird der totale Kriegsdienstverweigerer Matthias Schirmer aus
Friedrichshafen am Bodensee in der Kaserne Viereck (6./ Logistikbataillon
142) bei Pasewalk (Mecklenburg-Vorpommern) durch die Bundeswehr gefangen
gehalten. War der 21-jährige zu Beginn noch mit ÆArreste auf StubeÆ b
elegt
worden, wird seit dem 11. April ein vom Bataillonskommandeur verhängter
ÆDisziplinararrestÆ vollstreckt. Am Donnerstagabend wurde der Arrest na
ch
einer erneuten Verweigerung des Befehls zum Rasieren um weitere 21 Tage
verlängert. Um seine Gewissensentscheidung, den Kriegsdienst zu
verweigern, zu bekräftigen und deutlich zu machen sich auch nicht nur die
Arrestierung davon abbringen zu lassen, kündigte Schirmer am
Donnerstagabend an, in einen Hungerstreik zu treten. Schirmer bezeichnet
die Wehrpflicht als ônicht vereinbar mit Demokratie und Freiheit sowie den
Menschenrechten." Der Zwang zur Kriegsausbildung sei darüber hinaus
ungerecht, da Einberufungen willkürlich vollzogen werdenà.ô Mitteilun
g der
Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen vom
09.05.2008
https://www.dfg-vk.de/thematisches/kriminalisierung_von_antimilitarismus/20
08/262
XX. Internationales > USA > Arbeits- und Lebensbedingungen: 50 Schüsse.
Notwehr? - Oder Todesschwadrone?
- 200 Festnahmen bei Protesten gegen Polizei in New York
äBei Protesten gegen rassistische Tendenzen bei der Polizei und in den
Justizbehörden sind in New York rund 200 Demonstranten vorübergehend
festgenommen worden. Eine Polizeisprecherin sagte, unter den
Festgenommenen sei auch der bekannte Bürgerrechtler Al Sharpton. Nach
einigen Stunden seien aber alle Festgenommenen wieder freigelassen worden.
Die Proteste richteten sich gegen den Freispruch von drei Polizisten, die
im November 2006 einen unbewaffneten Schwarzen getötet hatten. Die
Demonstranten versammelten sich an verschiedenen Orten, wie dem
Polizei-Hauptquartier im Süden von Manhattan, am Central Park und auf der
Brooklyn-Bridge. Sie riefen: "Keine Gerechtigkeit, kein Frieden" und "Das
ganze verdammte System ist schuldig"àô AFP-Meldung bei Google-News vom
08.05.2008
http://afp.google.com/article/ALeqM5hB0OXTv-p_CTQIS0rBqKFovmdKRQ
b) Dazu gibt es Fotos in zwei verschiedenen Artikeln auf Indymedia New
York äCivil Disobedience Pray-In Over Acquittals in Sean Bell Killingö
http://nyc.indymedia.org/en/2008/05/97084.html
sowie ôCoalition initiates coordinated blockades in response to Sean Bell
verdictö
http://nyc.indymedia.org/en/2008/05/97023.html
c) 200 Arrested in Massive Show of Civil Disobedience Over Police
Acquittals in Killing of Sean Bell
ôMore than 200 people have been arrested in a day of protest over
acquittal of three police officers in the killing of Sean Bell. The
twenty-three-year-old Bell died in a hail of fifty police bullets on the
morning of what would have been his wedding day in November 2006. He was
unarmed. On Wednesday, demonstrators halted traffic at six busy
intersections in Manhattan and Brooklynàö Ein Interview von Amy Godmann
mit Demonstranten auf Democrcy Now vom 08.05.2008. Dort auch weitere Links
zum Sean Bell Fall.
http://www.democracynow.org/2008/5/8/200_arrested_in_massive_show_of
XXI. Internationales > Brasilien > Brasilianische Bewegung der Landlosen
Tag der Landlosen in Basel
äAm 17. April, dem internationalen Tag der Landlosen, nahmen Menschen an
über 50 Aktionen in 25 verschiedenen Ländern teil. Eine davon fand vor
dem
Hauptsitz des Schweizer Agrarkonzerns «Syngenta» in Basel statt.
Hauptanlass dazu war die Ermordung eines Landlosen in Brasilien im
Bundesstaat Paraná, durch eine von Syngenta beauftragte Sicherheitsfirma.
Syngenta hatte im Bundesstaat Paraná in Nähe eines Naturschutzgebietes
genmanipuliertes Saatgut ausgebracht, obwohl es dort per Gesetz verboten
ist. LandbesetzerInnen der Landlosenbewegung MST protestierten dagegen;
der Konzern setzte die Sicherheitsfirma auf sie an, die einen Aktivisten
erschoss und andere verletzte. Anlässlich der
UN-Biodiversitäts-Verhandlungen MOP4 und COP9, die im Mai 2008 in Bonn
stattfinden, ruft ein Bündnis aus sozialen Bewegungen und AktivistInnen
unter dem Motto «Natur für Menschen - nicht fürs Business» zu weite
ren
Protesten aufàô Artikel von Landloses Medienkollektiv auf Indymedia vom
08.05.2008
http://de.indymedia.org/2008/05/216597.shtml
Lieber Gruss, Ralf und Mag
P.S. Wer Probleme mit den langen Links hat, kann unter
http://www.labournet.de/news/
den Newsletter im html-Format öffnen und darüber problemlos surfen!
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LabourNet Germany: http://www.labournet.de/
Treffpunkt für Ungehorsame, mit und ohne Job, basisnah, gesellschaftskrit
isch
The meeting point for all left-wing trade unionists, both waged and unwaged
Le point de rencontre de tous les militants syndicaux progressistes,
qu`ils aient ou non un emploi
LabourNet mailing list
LabourNet@labournet.de
http://labournet.de/mailman/listinfo/labournet
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