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## Nachricht vom 21.04.08 weitergeleitet
## Ursprung : k.merkle@gaia.de
## Ersteller: ralf.pandorf@labournet.de
Liebe KollegInnen,
neu im LabourNet Germany am Montag, 21. April 2008:
I. Branchen > Auto: Renault - Dacia > Streiks bei der rumänischen
Renault-Tochter Dacia
Lauter, selbstbewusster, unverschämter: Der Streik bei Dacia-Renault
Rumänien markiert einen Wendepunkt
äAm 24. März 2008 treten etwa 8000 der insgesamt 13000 Beschäftigten
des
Dacia-Werks in Rumänien in einen unbefristeten Streik. Unter anderem
fordern sie eine Erhöhung ihrer Löhne um 50 bis 70 Prozent. Die
Streikenden orientieren sich dabei erstmalig nicht an landesüblichen
Löhnen, sondern vergleichen sich mit Arbeitern von Renault in der Türkei
oder Frankreich, die für die gleiche Arbeit 900 bzw. 2000 Euro erhalten,
für die sie selber höchstens 300 Euro bekommen. Der Streik bei Dacia ist
der größte Kampf im privaten Sektor in Rumänien seit 1989 und könnt
e der
Beginn einer Welle von Streiks für bessere Lebensbedingungen seinàô
Vorabveröffentlichung aus der Wildcat 81, welche am am 25. April
erscheinen wird.
http://www.wildcat-www.de/aktuell/a059_dacia.html
II. Branchen > Auto > Allgemein/Zulieferindustrie: Johnson Controls Bochum
Johnson Controls behindert Betriebsratsarbeit
äBetriebsratsspitze erhält Abmahnungen wegen gewerkschaftlichem
Warnstreik. Zugang zum Arbeitsplatz von Mitarbeitern soll stark
eingeschränkt werden. Jetzt wurde gar eine außerordentliche
Betriebsratssitzung untersagtàô Presseerklärung des Betriebsrates bei
Johnson Controls Bochum vom 18.04.08 bei Bo-Alternativ vom 18.04.2008.
Protest- und Solidaritätserklärungen bitte an Betriebsrat :
Dietmar.Kupfer@jci.com
http://www.bo-alternativ.de/2008/04/18/johnson-controls-behindert-betriebsr
atsarbeit/
III. Branchen > Dienstleistungen: Einzelhandel > Lidl:
Überwachungsskandal: Lidl ließ Mitarbeiter bespitzeln
- Lidl-Spitze will nichts von Überwachungsprotokollen gewusst haben
äLidls Manager geben sich fassungslos: Erstmals hat sich die Führung des
Discounters zum Skandal um die heimliche Mitarbeiterüberwachung geäuß
ert.
Die Aussage ist wenig überraschend: Von den detaillierten
Spitzelprotokollen will die Konzernspitze nichts geahnt haben. (à) Lidl
wolle sich bei den Beschäftigten dafür erkenntlich zeigen, dass sie dem
Konzern während der Krise treu geblieben sind, sagte Gehrig jetzt weiter.
Dafür sollen jede Vollzeitkraft Ende dieses Monats 300 Euro und
Teilzeitbeschäftigte eine anteilige Zahlung erhaltenàô Artikel auf
Spiegel-Online vom 21.04.2008
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,548573,00.html
b) Absurde Aktion: Beschäftigte demonstrieren für Lidl
äEigentlich unfassbar: Anfang der Woche versammelten sich rund 500
Lidl-Mitarbeiter aus ganz Süddeutschland auf dem Karlsruher Stephanplatz
(Foto: dpa), um für ihren Arbeitgeber zu demonstrieren. Sprüche wie »
Wir
arbeiten gern bei Lidl« oder »Wir brauchen keine Gewerkschaft« zierte
n die
Transparente der Demonstrierenden, deren Aktion offensichtlich darauf
abzielte, das angeschlagene Image des Konzerns aufzubessern. Lidl war in
den letzten Wochen wegen Bespitzelung von Mitarbeitern erneut in Verruf
geraten.
Organisiert hatte die Veranstaltung der Karlsruher Lidl-Filialleiter
Andreas Kunze. Wegen der Medienberichte müssten sich nun die Beschäftig
ten
ständig vor den Kunden rechtfertigen, obwohl die meisten von der
Bespitzelung nicht betroffen waren, monierte er bei der Kundgebung. Die
Lidl-Mitarbeiter wollten mitteilen, dass es ihnen gut gehe. »Wir sind alle
freiwillig hier«, betonte eràô Artikel im Neues Deutschland vom 18.04
.2008
http://www.neues-deutschland.de/artikel/127331.html
IV. Branchen > Dienstleistungen: Transportwesen > Bahn > Privatisierung
der Bahn
- Das Holding-Modell als Türöffner - Steilvorlage für die endgülti
ge
Zerschlagung und Vollprivatisierung
äAm 16. April hat die SPD-Arbeitsgruppe Bahn auf der Grundlage des
Holding-Modells von Finanzminister Peer Steinbrück ein Konzept zur
24,9-prozentigen Privatisierung der neuen Bahn-Transport-Holding
verabschiedet. SPD-Chef Beck und der TRANSNETVorsitzende Norbert Hansen
behaupten, mit diesem Modell könne der Bund dauerhaft 75,1 Prozent der
Aktien halten und so sei der integrierte Bahnkonzern gesichert und
gerettet. Angeblich, so heißt es, sei dieses Modell die letzte Chance, um
eine Zerschlagung und Vollprivatisierung durch CDU/CSU und FDP nach 2009
zu verhindern. Wer dies ablehne, sei ein äideologischer Dummkopfô,
erklärte ein Vertreter des TRANSNETVorstands letzte Woche bei einer
Informationsveranstaltung des Konzernbetriebsrats der DB AG in Frankfurt
am Main. CDU/CSU und FDP hingegen begrüßen das Holdingmodell als
äEinstiegô und sehen sich jetzt kurz vor dem Ziel. Nachfolgend
dokumentieren wir ein Papier der FDP Bundestagsfraktion vom 16. April
2008, das eines zeigt: Das SPD-Modell öffnet die Tür für die endgül
tige
Zerschlagung und Vollprivatisierung unserer Bahnàô Das Extrablatt von B
ahn
von unten vom 16.04.2008 (pdf)
http://www.bahnvonunten.de/ExtrablattFDPHolding.pdf
b) Türöffner Beck
äDie Weichenstellung der SPD für eine 24,9-prozentige Teilprivatisierung
der neuen Bahn Transportholding hat wenig mit einer Sachentscheidung über
eine soziale und ökologische Bahn- und Verkehrspolitik zu tun. Als sich
ein angeschlagener Kurt Beck nach zweiwöchiger Krankheit wieder auf dem
Berliner Parkett zurückmeldete, berichteten Insider, dass er sich mit
seinen innerparteilichen Widersachern und Stellvertretern im
Parteivorsitz, Frank-Walter Steinmeier und Peer Steinbrück, auf einen Deal
geeinigt habe. Für deren Zusage, die Führungsrolle Becks in der Partei
nicht mehr in Frage zu stellen, verlangten die Minister die Zusage des
Pfälzers, beim umstrittenen Thema Bahnprivatisierung dem Druck der
Parteilinken nicht nachzugeben. Dass eine breite Mehrheit der
SPD-Mitglieder, 11 von 16 Landesverbänden und zwei Drittel der Bevölker
ung
die Bahnprivatisierung ablehnen, hat für die Minister nie eine Rolle
gespieltàô Artikel von Hans-Gerd Öfinger û ww.bahnvonunten.de û v
om
15.04.08
http://www.bahnvonunten.de/beck.htm
c) Drei Fragen an Kurt Beck
äHerr Beck, Sie haben auf einer Pressekonferenz vor einer Woche erklärt,
nicht nur »Herr Mehdorn«, sondern auch »die Investorenvertreter« se
ien mit
Ihrem Bahnausverkaufsmodell »einverstanden«. Ja, Sie hätten mit diesen
Herren sogar »gesprochen«. Dazu hätte ich drei bescheidene Fragen:..
ô
Artikel von Winfried Wolf in der jungen Welt vom 21.04.2008
http://www.jungewelt.de/2008/04-21/042.php
V. Branchen > Dienstleistungen: Transportwesen > Strasse/ÖPNV > Berliner
Verkehrsbetriebe (BVG)
- BVG: Ein Streik mit Fragezeichen
Die BVG wird wieder bestreikt - aber zunächst verschont Ver.di den
Fahrbetrieb. Mit ersten Einschränkungen wird ab Mittwoch gerechnet. Wann
wieder verhandelt wird, steht in den Sternen. Artikel von Uwe Rada in der
Taz-Berlin vom 20.04.2008
http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/ein-streik-mit-fragezei
chen/?src=MT&cHashK7aa4b479
b) »Ultimatum« war nur heiße Luft - Ver.di stellt angekündigten Str
eik
auch ohne besseres Angebot der Verkehrsbetriebe zur Disposition
äWer am Freitag vormittag die Webseite von ver.di Berlin-Brandenburg
besuchte, fand dort noch einen markigen Brief des Verhandlungsführers f
ür
die Beschäftigten der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und ihrer Tochter
BerlinTransport (BT), Frank Bäsler, an den Kommunalen Arbeitgeberverband
(KAV). Dort wird ultimativ verlangt, daß es bis Freitag mittag eine
Einigung auf Grundlage des »Bad Saarower Modells« geben müsse. Die do
rt in
Grundzügen skizzierte Tarifeinigung auf der Basis des bundeweiten
Abschlusses für den öffentlichen Dienst sei »die unterste Grenze«.
Andernfalls wäre »die Wiederaufnahme eines Arbeitskampfes bei der BVG u
nd
der BT ab Samstag 00.00 Uhr unausweichlich«àô Artikel von Rainer
Balcerowiak in der jungen Welt vom 19.04.2008
http://www.jungewelt.de/2008/04-19/065.php
VI. Branchen > Dienstleistungen: Gesundheitswesen > Asklepios
BERICHTIGUNG ZUM ARTIKEL "Billigpflege bei Asklepios"
Am 15.04.2008 verlinkten wir einen Artikel in der Taz-Nord vom 10.04.2008:
Die KollegInnen der Taz schreiben nun: äIn die taz von gestern haben sich
unter dem Titel "Billigpflege bei Asklepios" bedauerliche Fehler
eingeschlichen. Die Endoklinik, in der der zentrale Zeuge beschäftigt ist,
gehört nicht zum Asklepios-Konzern, sondern zur Damp Holding AG mit
Hauptsitz im Ostseebad Damp. Auch der zum Text gehörige Infokasten mit dem
Titel "Asklepios Kliniken" enthält Fehler: Der frühere Landesbetrieb
Krankenhäuser wurde bereits 2005 und nicht erst 2007 teilprivatisiert; die
Anteile gingen damals nicht an Asklepios International, sondern an die
Asklepios Kliniken GmbH. Nach Angaben von Asklepios wollen nicht 2.400
Mitarbeiter von ihrem Rückkehrrecht in den Öffentlichen Dienst Gebrauch
machen, sondern etwas mehr als 1.900.ô
http://www.taz.de/regional/nord/nord-aktuell/artikel/?dig 08%2F04%2F11%
2Fa0067&src=UA&cHashß30575034
Die Redaktion des LabourNet entfernt also den besagten Artikel aus der
Rubrik äAsklepios-Klinikenô und verlinkt stattdessen einen neuen Artikel
von Jessica Riccò, welcher sich mit demselben Thema befasst:
Wenn die Pflege ausgelagert wird
äBilligkräfte in Krankenhäusern sind ein bundesweiter Trend - das
bestätigen Gewerkschaft und auch die Hamburger Krankenhausbetreiber. An
einem dortigen Träger für "Schmalspur-Ausbildungen" ist ausgerechnet der
DGB beteiligt. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) ist indirekt an dem
umstrittenen Ausbildungsunternehmen "MaxQ" beteiligt. Das Unternehmen ist
Bildungspartner des Berufsfortbildungswerks, das wiederum eine
gemeinnützige Einrichtung des DGB ist. Max Q bietet Aus- und Fortbildungen
für das Sozial-, Erziehungs- und Gesundheitswesen an - unter anderem für
so genannte "Serviceassistenten im Krankenhaus". Diese sollen in Kliniken
das Pflegepersonal entlasten, indem sie beispielsweise Getränke verteilen
oder Telefonkarten von Patienten aufladen...ô Artikel von Jessica Riccò
in
der Taz-Nord vom 21.04.2008
http://www.taz.de/regional/nord/nord-aktuell/artikel/?dig 08%2F04%2F21%
2Fa0005&src=UA&cHash®21d31401
VII. Branchen > Medien und IT > Verschiedenes aus den Medien
- Die dju in ver.di fordert 7,5 % Tariferhöhungen und Einbeziehung von
Onlineredakteuren
äAm Freitag, den 18. April, hat die Tarifkommission der Deutschen
Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di die Forderungen
für die kommende Tarifrunde beschlossen. Die Gehälter der etwa 22.000
Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen und Zeitschriften sowie
die Honorare der freien Journalistinnen und Journalisten sollen um 7,5%
steigen. Die Tarifverträge sollen zu Ende Juli gekündigt werden und
Verhandlungen mit den Verlegerverbände BDZV und VDZ zügig aufgenommen
werden. Ein weiteres Ziel der Verhandlung ist die Einbeziehung von
Redakteurinnen und Redakteuren in Onlineredaktionen der Verlage in die
beiden Gehaltstarifverträge. Bisher sind die Tarifverträge an den
klassischen Printveröffentlichungen ausgerichtetàô Pressemitteilung d
er
Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union vom 18.04.2008
http://dju.verdi.de/tarif/dju-tarifinformationen/die_dju_in_ver.di_fordert_
7_5_tariferhoehungen_und_einbeziehung_von_onlineredakteuren
b) Das große Schweigen
Die Pressestelle der "Süddeutschen" ist dicht, Transparenz für die neuen
Besitzer ein Fremdwort. Dafür denken sie über eine Gratiszeitung nach.
Artikel von Steffen Grimberg in der Taz vom 18.04.2008
http://www.taz.de/nc/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=fl&dig 08%2F04
%2F18%2Fa0135&src=GI&cHash}0656b772&type~
VIII. Branchen > Medien und IT > Verschiedenes aus den Medien:
Auseinandersetzungen bei der Hamburger Morgenpost (Mopo)
"Mopo" und Mordio!
äSteuert die "Hamburger Morgenpost" in die Katastrophe? Außerordentliche
Betriebsversammlungen, eine zensierte Mitteilung in eigener Sache und
jetzt ein Statthalter, der die Sparkur eines britischen Großinvestors
verteidigt: Bei dem Traditionsblatt geht es hoch heràô Artikel von Peter
Luley auf Spiegel-Online vom 20.04.2008
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,546888,00.html
IX. Diskussion > Wipo > Wirtschaftspolitik allgemein: Hungerkrise und IWF
Hungerrevolte und Ernährungskrise
äDie weltweite Krise des Kapitalismus hat einen zweiten Namen: Zur
Kreditkrise gesellt sich die Ernährungskrise. Über Widerstand und
Protestaktionen gegen die Kreditkrise in den wohlhabenderen Ländern ist
bisher nichts bekannt. Auf die Ernährungs- und Lebensmittelkrise reagieren
die Menschen in vielen Ländern der Welt mit Unruhen, Protestbewegungen und
Streiks. Über diese Protestaktionen soll hier berichtet werdenàô
Dokumentation von Wal Buchenberg vom 18.04.2008 bei indymedia
http://de.indymedia.org/2008/04/213924.shtml
X. Diskussion > Grundrechte > Terrorismusbekämpfung und Grundrechte
- Mehr Rechtsunsicherheit
äSchon wieder ein neues Gesetz gegen den Terrorismus:
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries will die bestehenden
Anti-Terror-Paragrafen weiter verschärfen. Neu im Katalog: Sperrung von
Websites, juristische Sanktionen für böse Absichten sowie Haftstrafen f
ür
die Verbreitung chemischer und physikalischer Formeln.
Was den US-Amerikanern der 11. September 2001 ist, ist den Europäern der
11. März fünf Jahre später: Bei Bombenanschlägen in Madrider Vorort
bahnen
kamen 191 Menschen ums Leben. Die unter dem Eindruck der damaligen
Ereignisse verfassten Gesetzesvorhaben im europäischen Rahmen werden jetzt
auch in Deutschland umgesetzt. Ziel des aktuellen Vorhabens ist vor allem
das Internet. Das Netz gilt als die Quelle vieler Übel. Was es für
Terroristen real bedeutet, ob und wie dort "rekrutiert" wird und wie
Informationen verbreitet werden, ist jedoch strittig, nicht verifizierbar
und wird von den Innen- und Justizministern deshalb in wolkigen
Formulierungen umschriebenàô Artikel von Burkhard Schröder in telepol
is
vom 21.04.2008
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27768/1.html
b) Der Entwurf des BKA-Gesetzes zum Download
äSeit einigen Tagen geistert der aktuelle ôEntwurf eines Gesetzes zur
Abwehr von Gefahren des internationalen Terrorismus durch das
Bundeskriminalamtö (Kurz BKA-Gesetz) durch die Medien und die Politik.
Leider sind die beteiligten Ministerien nicht in der Lage, bzw. ist es
anscheinend nicht gewollt, den Entwurf auch transparent als
Diskussionsgrundlage online zu stellen. Freundlicherweise haben wir den
Entwurf zugeschickt bekommen und stellen ihn hier als PDF zum Download zur
Verfügung. Die Version ist vom 16. April 2008. Viel Spass beim lesen und
analysieren.ô So weit die Redaktion von Netzpolitik, siehe den Entwurf des
BKA-Gesetzes vom 16.4.08 (pdf)
http://netzpolitik.org/wp-upload/08-04-16-BKAG-neu.pdf
Zu den Hintergründen siehe im LabourNet das Special äKommunikationsverb
ot
für Schäuble!ô
http://www.labournet.de/diskussion/grundrechte/terror/kommverbot.html
XI. Diskussion > Grundrechte > Kommunikationsfreiheit und Datenschutz >
Datenschutz > Die Arbeitsagentur und ihre "Kundendaten"
»Spitzelprotokolle der ARGE sind keine Seltenheit«
Auf der Suche nach angeblichem Leistungsmißbrauch von Erwerbslosen kommt
es zu extremen Regelverstößen. Ein Gespräch von Ralf Wurzbacher in j
unge
Welt vom 18.04.2008 mit Thilo Weichert, Landesdatenschutzbeauftragter von
Schleswig-Holstein
http://www.jungewelt.de/2008/04-18/039.php
XII. Diskussion > Grundrechte > Kommunikationsfreiheit und Datenschutz >
Wenn die Bullen nicht mehr klingelnà Durchsuchung online
Keine Schutzräume
äAuch nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes wird die
Onlinedurchsuchung weiter angestrebt. Praktisch dabei: die technische
Umsetzbarkeit muss man gar nicht erst erläutern.
Nachdem über einem längeren Zeitraum hinweg die Meinungen der
Bundesjustizministerin Zypries und des Bundesinnenministers Schäuble beim
Thema Onlinedurchsuchung aufeinander prallten, sah man sie nun
diesbezüglich in [extern] seltener Eintracht (ein Grund mehr für viele,
hinter der vorangegangenen Debatte das alte "good cop, bad cop" Spiel zu
vermuten). Dazu passt auch, dass von der Medienöffentlichkeit weitgehend
unbemerkt und im Windschatten der Debatte um den angeblich
kabelbeschränkten Onlinetrojaner neue Möglichkeiten zur Überwachung v
on
Wohnungen mittels Mini-Kameras und persönlicher Gespräche mit aufgenomm
en
wurdenàô Artikel von Twister (Bettina Winsemann) in telepolis vom
18.04.2008
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27754/1.html
XIII. Diskussion > Grundrechte > Ausländer- und Asylrecht > Festung EU
Gendarmen Europas
Migrationsabwehr in Westafrika: Marokko und Senegal werden in die
Abschottungsmaschinerie der EU eingebunden. Die Fluchtursachen bleiben
davon unberührt. Artikel von Ulla Jelpke, erschienen in junge Welt vom
19.04.2008
http://www.ulla-jelpke.de/news_detail.php?newsid„0
XIV. Diskussion > Gewerkschaften und die neuen alten Rechten >
(gewerkschaftliche) antirassistische Initiativen
NPD-Demos am 1. Mai in Hamburg und Nürnberg verhindern!
- Nürnberg: Bündnis Nazi Stopp
Die NPD plant für den 1. Mai 2008 eine bundesweite Großdemonstration in
Nürnberg, unter dem Motto: äSozial geht nur nationalô. Siehe dazu alle
Informationen und Aktivitäten beim Nürnberger Bündnis gegen den
NPD-Aufmarsch am 1. Mai 2008
http://nazistopp-nuernberg.de/
b) Hamburg 1. Mai 2008 - Naziaufmarsch verhindern!
Mobilisierungsseite zu antifaschistischen Aktivitäten gegen den geplanten
Naziaufmarsch am 1. Mai in Hamburg
http://antifahamburg.blogsport.de/
Siehe dazu auch:
Aus Fehlern lernen? - Der 01. Mai 2008 in Hamburg als Laboratorium
äDie NPD ist den Gewerkschaften zuvor gekommen und hat eine Demo für den
01. Mai in Barmbek angemeldet. In der Folge beweisen DGB, Antifaschisten
und die linke Szene, dass wir eigentlich alle Individualisten sind und die
korporativistischen Akteure einer solchen Herausforderung nicht gewachsen
sind. Dies alles im Vorfeld des 75. Jahrestages der Zerschlagung der
deutschen Gewerkschaften durch die Nationalsozialistenàô StandPunkt! von
Thomas Meese vom 19. April 2008 bei forced-labour
http://www.forced-labour.de/archives/728
Lieber, antifaschistischer Gruss, Ralf und Mag
P.S. Wer Probleme mit den langen Links hat, kann unter
http://www.labournet.de/news/
den Newsletter im html-Format öffnen und darüber problemlos surfen!
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LabourNet Germany: http://www.labournet.de/
Treffpunkt für Ungehorsame, mit und ohne Job, basisnah, gesellschaftskrit
isch
The meeting point for all left-wing trade unionists, both waged and unwaged
Le point de rencontre de tous les militants syndicaux progressistes,
qu`ils aient ou non un emploi
LabourNet mailing list
LabourNet@labournet.de
http://labournet.de/mailman/listinfo/labournet
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