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dbb zu Tarifeinigung im öffentlichen Dienst: Jetzt Gleichbehandlung
der Beamten sicherstellen
Berlin (ots) - Der dbb Verhandlungsführer Frank Stöhr hat den
Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen
heute in Potsdam vor der Presse als großen Erfolg der Gewerkschaften
bezeichnet: "Heute ist ein guter Tag für den öffentlichen Dienst. Uns
liegt ein Verhandlungsergebnis vor, das komplex ist, das Haken und
Ösen hat, das aber vor allem ein großer Erfolg für die Kolleginnen
und Kollegen ist."
Nach monatelangen Verhandlungen, Warnstreiks und Schlichtung
hätten beide Seiten einen tragfähigen Kompromiss gefunden. Die enge
Zusammenarbeit von dbb und ver.di habe sich bewährt. Stöhr: "Wir
haben gemeinsam viel erreicht. Das Volumen stimmt. Nach monatelangen
Verhandlungen, Warnstreiks und Schlichtung hätten beide Seiten einen
tragfähigen Kompromiss gefunden. Die enge Zusammenarbeit von dbb und
ver.di habe sich bewährt. Stöhr: "Wir haben gemeinsam viel erreicht.
Das Volumen stimmt. Die lineare Steigerung von bis zu 8,7 Prozent ist
sehr, sehr ordentlich. Zusammen mit dem Sockelbetrag von 50 Euro wird
hier strukturell etwas für alle Beschäftigten im öffentlichen Dienst
getan. Die Einmalzahlung rundet die Sache für die unteren
Entgeltgruppen ab. Heute in Potsdam haben wir zum ersten Mal gemerkt,
dass die Arbeitgeber bereit sind, bis an ihre Schmerzgrenze zu gehen.
Das verdient Respekt."
Der 1. Vorsitzende der dbb tarifunion forderte unmittelbar nach
der Tarifeinigung eine umfassende Gleichbehandlung der
Beschäftigtengruppen im öffentlichen Dienst. Stöhr: "Mit dem
Kompromiss von Potsdam ist noch lange nicht alles gut. Es gilt nun,
dieses Ergebnis zu vollenden und die Gleichbehandlung der Beamtinnen
und Beamten des Bundes sicherzustellen. Abschmelzungen oder
Verzögerungen bei einer entsprechenden Regelung für den
Beamtenbereich wären nicht nur ungerecht, sondern schlicht
inakzeptabel."
Originaltext: DBB - Deutscher Beamtenbund
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Dr. Frank Zitka
Telefon: 030.4081-5510
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