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Newsletter vom 08.09.2011 - Deutsche Systemführerschaft
BERLIN/FRANKFURT AM MAIN (Eigener Bericht) - Die Industriegewerkschaft
Metall bekennt sich zum Umbau der Bundeswehr zur global operierenden
Interventions- und Besatzungsarmee und fordert eine drastische
Ausweitung der deutschen Rüstungsexporte. Das "neue
sicherheitspolitische Umfeld des 21. Jahrhunderts" sei bestimmt von
dem "Konzept weltweit mobiler Streitkräfte, die flexibel an
wechselnden Schauplätzen für militärische Einsätze zur Verfügung
stehen", erklärt der IG Metall-Vorstand in einer aktuellen Studie über
den "militärischen Schiffbau". Die Autoren sprechen sich nicht nur
dafür aus, die "Einsatzfähigkeit" der Kriegsmarine gegen die
"Bedrohung des freien Warenverkehrs" rüstungspolitisch
sicherzustellen; sie fordern ebenso, die "Exportfähigkeit" deutscher
Waffen zu gewährleisteten. Den Gewerkschaftern zufolge zielen die
"Hoffnungen in der Branche" auf "Wachstumsmärkte außerhalb Europas";
verwiesen wird auf die von "einigen Schwellenländern" geplanten
"milliardenschweren Beschaffungen". Um bei diesem "Rennen" zum Zuge zu
kommen, müssten die "wehrtechnischen Kernfähigkeiten" der deutschen
Wirtschaft ausgebaut und vertieft werden, heißt es: Es gelte, die
"Entwicklung neuer Produkte für neue Märkte zu beschleunigen".
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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58137
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