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verfügbar. Wenn er nicht richtig dargestellt wird, diesem Link folgen:
http://www.attac.de/newsletter/public/archive.php?id=147
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Liebe Freundinnen und Freunde von Attac, liebe Mitglieder,
2010 startet nicht nur mit Spannung, welche Regierungsmanöver uns
dieses Jahr in Atem halten werden, sondern auch mit der Freude auf und
über unseren runden Geburtstag!
Attac lädt herzlich ein zur Jubiläumsparty
am 23. Januar in Frankfurt am Main!
Fast auf den Tag genau wurde dort vor zehn Jahren unser Netzwerk aus der
Taufe gehoben - und hat sich seitdem zu einer profilierten,
unüberhörbaren politischen Größe gemausert. Feiert mit uns in der
Frankfurter Brotfabrik, ab 14 Uhr bis spät in die Nacht, der Eintritt
ist frei. Uns erwartet ein rauschendes Fest mit Politik, Unterhaltung,
Kunst, Musik und Tanz - ein angemessener Start für ein bewegtes
Jubiläumsjahr, eines von sicherlich noch vielen kommenden Jahren.
Wer Attac ein paar Gedanken, Erinnerungen oder gute Wünsche mit auf den
Weg geben möchte, muss nicht (nur) vor Ort sein: Unsere
"Glückwünsche"-Seite ist jetzt online und wir freuen uns über
Grußbotschaften!
Immer noch vorrätig und immer noch begehrt sind nach wie vor unser
Geburtstagsbuch "10 von Vielen. Gekommen um zu bleiben - Attac: die
ersten Jahre", ein Schatzkästchen voller Attac-Geschichten, Menschen
und Ideen, sowie der Jubiläums-Sampler "Die Verhältnisse rocken!"
mit exklusiven Stücken bekannter Bands und Musiker. Beides erhältlich
(auch in günstigen Angebotspaketen) im Attac Webshop.
--->> Mehr Infos: www.attac.de/10-von-vielen <<---
Weitere Themen in diesem Newsletter sind:
- Attac-Neujahrsaktion: Stoppt die Krisenköche!
- Ergebnisse des Klimagipfels reine Farce
- Huffschmid-Tagung "Kapitalismuskritik heute"
- Jetzt schon vormerken: Das Bankentribunal
- 66.192 Unterschriften für E-Petition
- Offener Brief an die Opel-Betriebsräte
- "Es gibt keine Steueroasen mehr!"
- Jetzt für "Public Eye Award" abstimmen!
- Termine
- Neu im Webshop
>> 1) Attac-Neujahrsaktion: Stoppt die Krisenköche!
> Neue Bundesregierung: Krisenpolitik mit unzuträglichen Zutaten
Am 4. Januar hat Attac mit einer Aktion in Berlin erneut auf die
verfehlte Krisenpolitik der Bundesregierung aufmerksam gemacht. In einen
überdimensionalen Suppenkessel vor dem Brandenburger Tor warfen als
Politiker und Wirtschaftsführer verkleidete Attac-Aktive die Zutaten
für eine unbekömmliche Krisensuppe: Steuernachlässe für Wohlhabende,
Sozialkürzungen, Geschenke an Banken, Klimalügen und Welthandel
brutal. 2010 werden wir erleben, wie die Umverteilung zu Lasten der
Ärmsten voranschreitet. Attac protestiert gegen die geplante
Krisenverschärfung - und stellt seine eigenen Vorhaben für 2010 vor.
Aktionsbericht: www.attac.de/news/3597
>> 2) Ergebnisse des Klimagipfels reine Farce
> Attac-Blogs: Bilder und Berichte über die Proteste und Verhandlungen
Zwölf Tage, inklusive Verlängerung, haben die Regierungschefs der Welt
Mitte Dezember in Kopenhagen um die globale Zukunft gefeilscht. Doch das
dürftige Ergebnis lässt alles andere als Feststimmung aufkommen.
Hoffnung macht allein die starke globale Klimabewegung, die sich vor Ort
präsentierte: 100.000 Klimaaktive kamen zur Großdemo, unser
Attac-Block mittendrin. Überschattet wurden die Proteste jedoch von
massivem und teilweise gewaltsamen Polizeieinsatz: Klimaaktive wurden
"präventiv" verhaftet, Demozüge eingekesselt und Verbands-Delegierte
festgesetzt. Sollten die kritischen Stimmen unterdrückt werden, um die
mangelhaften Verhandlungsfortschritte zu kaschieren? Attac protestiert
aufs Schärfste gegen den Ausschluss der Zivilgesellschaft! Unser
Einsatz für ein ganz anderes Klimaabkommen wird weitergehen.
Kommentar zum Gipfelergebnis: www.attac.de/news/3582
Klimablog EKU-AG: http://globalisierungsklima.wordpress.com
Kopenhagen-Blog der internationalen Attacs: www.attac.org/en/copenhagen
>> 3) Huffschmid-Tagung "Kapitalismuskritik heute"
> 20. Februar, Berlin: Kongress zum Forschungsprogramm von Jörg
Huffschmid
Anfang Dezember verstarb Jörg Huffschmid, einer der bedeutendsten
politischen Ökonomen der Nachkriegszeit. Er verband scharfsinnige
Analysen mit politischer Vernunft und einer immensen positiven
Ausstrahlung. Als Gründungsmitglied und treibende Kraft der
"Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik" (Memorandum-Gruppe) und
mit zahlreichen Publikationen stellte er seine wissenschaftliche
Autorität immer in den Dienst der sozialen Gerechtigkeit. Die Tagung
ist seiner Arbeit und seinem Engagement gewidmet und will seine
wissenschaftlichen wie auch politischen Impulse aufgreifen und
weiterführen.
Weitere Informationen: www.attac.de/cal/3877
>> 4) Jetzt schon vormerken: Das Bankentribunal
> Denn jemand muss es machen: 9.-11. April in Berlin
Nach der Krise ist vor der Krise. Politiker, Banker und Manager zeigen
sich von der größten Finanzkrise der vergangenen Jahrzehnte wenig
beeindruckt. Nach einer kurzen Managerschelte kehren auch die Medien zum
Alltagsbetrieb zurück. Die systemischen Ursachen der Finanzkrise werden
in der Öffentlichkeit kaum diskutiert, die Verantwortlichen nicht zur
Verantwortung gezogen. Attac wird das ändern: Mit einem öffentlichen
Tribunal in der Volksbühne Berlin. Dieser Prozess ist leider
überfällig - weil Politik und Justiz ihn nicht anstrengen wollen oder
können, nehmen wir das in die Hand. Für dieses ambitionierte Projekt
konnten wir zahlreiche renommierte Mitwirkende gewinnen, darunter
Jürgen Borchert (Sozialrichter), Karl Georg Zinn
(Wirtschaftswissenschaftler) und Danuta Sacher (Terres des Hommes).
Jetzt schon den Termin eintragen! Der Vorverkauf beginnt im Februar.
Weitere Informationen: www.attac.de/bankentribunal
>> 5) 66.192 Unterschriften für E-Petition!
> Großer Zuwachs auch nach der Dreiwochenfrist
Die E-Petition an den Bundestag zur Einführung der
Finanztransaktionssteuer, initiiert von der Kampagne "Steuer gegen
Armut", hat bis 25. Dezember 2009 on- und offline zusammen 66.192
Unterschriften erhalten. Dies wurde dem Kampagnenbündnis, an dem auch
Attac beteiligt ist, am 13. Januar offiziell mitgeteilt. Mehr als 50.000
Unterschriften davon kamen in den entscheidenden ersten drei Wochen, in
der Zeit bis zum 7. Dezember, zusammen. Nun wird es eine öffentliche
Anhörung zum Thema geben, bei der die Kampagne Rederecht erhält. Der
Termin ist derzeit noch in Verhandlung. Herzlichen Dank nochmal an alle,
die mit ihrem Einsatz diesen tollen Erfolg möglich gemacht haben!
Erfolgsmeldung vom 7.12.: www.attac.de/news/3498
Infos zur Finanztransaktionssteuer:
www.attac-netzwerk.de/index.php?id=6607
Neuer Flyer zum Thema:
http://shop.attac.de/product_info.php?products_id=749
Kampagnenbündnis: www.steuer-gegen-armut.org
>> 6) Offener Brief an die Opel-Betriebsräte
> Große Presseresonanz auf öffentlichen Appell
23 Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Gewerkschaften und Medien haben
einen offenen Brief an die Betriebsräte von Opel und GM Europe
unterzeichnet und Anfang Januar publik gemacht. Sie rufen den
Gesamtbetriebsrat dazu auf, Teilzeitarbeit auszuhandeln, statt auf
Personalabbau und Lohnverzicht zu setzen. Initiiert wurde das Schreiben
von der Attac-AG Arbeitfairteilen.
Mehr Infos: www.attac.de/news/3608
Attac-AG Arbeitfairteilen: www.attac-netzwerk.de/ag-arbeitfairteilen
>> 7) "Es gibt keine Steueroasen mehr!"
> Schäuble lässt Steuerhinterziehern freien Lauf
Mit großem Brimborium wurde 2009 das
Steuerhinterziehungsbekämpfungsgesetz eingeführt. Wer mit
Schattenfinanzplätzen, üblicherweise als "Steueroasen" verharmlost,
Scheingeschäfte macht, sollte mit dem Verlust diverser Steuervorteile
bestraft werden. Doch das Finanzministerium erklärt die Jagd auf
Steuerhinterzieher nun für beendet, indem es behauptet, dass es keine
Steueroasen mehr gebe. Gekrönt wird der Skandal von den niedrigen
Standards der OECD, deren "schwarze Liste" dem Finanzministerium als
Argumentationshilfe dient, obwohl sich die betroffenen Staaten dort sehr
leicht rausverhandeln konnten.
Weitere Informationen: www.attac.de/news/3604
Steueroasenausstellung: www.attac.de/steueroasenausstellung
Steueroasen-Postkarten: http://bit.ly/7es3X7
>> 8) Jetzt für "Public Eye Award" abstimmen!
> Negativpreis für skrupellose Konzernpolitik des Public Eye on Davos
Zwei Wochen, bevor sich beim "World Economy Forum" (WEF) in Davos die
Eliten aus Weltkonzernen und Wirtschaftspolitik treffen, stehen wieder
die "Public Eye Awards" zur Wahl! Der Schmähpreis wird an die übelsten
Unternehmen des Jahres vergeben und jedeR kann sich an der Abstimmung
beteiligen. Verliehen wird der Preis am 27. Januar in Davos,
anschließend findet vom 29. bis 30. Januar die Alternativkonferenz "Das
andere Davos" in Basel statt. Als Werbung, sich an der Abstimmung zu
beteiligen, hat das Organisationsbündnis ein launiges Video im Stile
der "Power Ranger" bereitgestellt.
Aktionsseite: http://trailer.publiceye.ch/de
>> 9) Termine
> 23.-24.1. Frankfurt: Jubiläumsfeier "10 Jahre Attac"
Zum zehnten Mal jährt sich 2010 die Gründung von Attac Deutschland.
Dieses Ereignis möchten wir mit all denen gebührend feiern, die Attac
ins Leben gerufen haben, die Attac begleitet haben, die Attac waren und
die Attac sind. Daher laden wir herzlich ein zur Geburtstagsparty am 23.
Januar 2010 von 14 Uhr bis nachts um 3 nach Frankfurt am Main. Wir
organisieren ein rauschendes Fest mit zahlreichen Überraschungen!
Eintritt frei.
Weitere Informationen: www.attac.de/10-von-vielen, siehe auch Einleitung
dieses Newsletters
> 29.-30.1. Basel: Das andere Davos
Widerstand gegen die Globalisierung des Kapitals - für Alternativen von
unten. Seit dem Jahr 2000 organisiert Attac Schweiz in Zusammenarbeit
mit verschiedenen Organisationen und Gewerkschaften diese Tagung
anlässlich des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos. Auf der
internationalen Konferenz diskutieren AktivistInnen,
GewerkschafterInnen, Intellektuelle und andere Interessierte aus
verschiedenen Teilen der Welt Ansätze für eine mögliche - aber auch
dringend nötige - andere Welt.
Weitere Informationen: www.otherdavos.net
> 5.-7.2. Bad Honnef: Finanzmarkttagung im KSI
"Das Geld beherrschen! Ethische und ökonomische Grundlagen humaner
Gesellschaften": Eine ganze Reihe bekannter Referenten, darunter auch
die Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats von Attac Harald Klimenta
und Elmar Altvater, werden auf dieser Wochenendtagung das
Finanzmarktdesaster bis hinab in den Aufbau unseres Geldsystems
hinterfragen. Die Tagung wird veranstaltet vom Katholisch-Sozialen
Institut in Bad Honnef in der Nähe von Bonn.
Weitere Informationen: www.attac.de/cal/3855
> Termin für die Attac Sommerakademie 2010: 28.7.-1.8.
Jetzt schon vormerken!
Allgemeine Infos: www.attac.de/sommerakademie
>> 10) Neu im Webshop
Wie immer können alle Materialien online unter www.attac.de/material
bestellt werden, in besonderen Fällen auch telefonisch unter
069/900281-10 oder per E-Mail an info@attac.de.
> Flyer: Finanztransaktionssteuer
Der frisch aktualisierte Flyer der AG Finanzmarkt & Steuern "Für eine
Steuer gegen Armut und Spekulation - Die Finanztransaktionsteuer"
eignet sich hervorragend zur Kurzinformation und zum Verteilen unter
Bekannten und Interessierten. Siehe auch Punkt 5 in diesem Newsletter.
Kostenlos erhältlich im Attac Webshop.
> Vier Postkarten mit Motiv "Steueroasen"
Das 4er-Postkartenset "Grüße aus der Oase" zur Steueroasenausstellung
von Attac bietet amüsante und zugleich erschütternde Einblicke in die
Alltagswelt der Raubfinanz. Beispiel: Postkarte Nr. 1 - Steueroase Zug
mit 100.000 Einwohner und 32.269 Einträge von Unternehmen im
Handelsregister. Siehe auch Punkt 7 in diesem Newsletter. Die Postkarten
sind separat bestellbar.
Kostenlos erhältlich im Attac Webshop.
> Zeitschrift: Lunapark21 #8: Klima, Krise, Kapital
Die aktuelle Ausgabe der Lunapark21 beschäftigt sich mit unsozialer
Krisen- und verfehlter Klimapolitik. Als Autoren konnte die Redaktion
u.a. Lucas Zeise, Bernd Brouns, Uwe Witt, Mike Davis und Thomas
Kuczynski gewinnen.
Broschüre, für 5,50 Euro erhältlich im Attac-Webshop.
> Broschüre: Inkota-Dossier 6: Gute Arbeit, schlechte Arbeit
Untertitel: Decent Work und der Kampf um eine würdige Beschäftigung
weltweit. Vor zehn Jahren kam erstmals das Konzept Decent Work in die
öffentliche Diskussion. Nach zwei Jahrzehnten scheinbar unangreifbarer
Dominanz begann die Ideologie von Freihandel, Privatisierung und
Deregulierung zu verblassen und geriet in die Krise, eine neue
Protestbewegung entstand. In diesen historischen Kontext ist die
Entstehung des Decent-Work-Konzepts eingebettet, das als Grundrecht mit
"menschenwürdige Arbeit" übersetzt wird. Was wurde in den vergangenen
zehn Jahren erreicht, was kann noch erreicht werden? Wo liegen die
Stärken, wo finden sich Schwächen? Hilft das Konzept, um verbindliche
gesetzliche Regelungen im Bereich der sozialen Unternehmensverantwortung
voranzubringen? Um diese Fragen geht es in der Zwischenbilanz im
aktuellen INKOTA-Dossier.
Broschüre, für 2,50 Euro erhältlich im Attac-Webshop.
Mit herzlichen Grüßen aus Frankfurt
Kay Schulze
Attac Bundesbüro, Münchener Str. 48, 60329 Frankfurt/M.
(069) 900 281-10, info ät attac.de
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