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Kapital braucht Kontrolle! Die NOKIA-Beschäftigten brauchen unsere
Solidarität!
Die Meldung ließ die Emotionen hochschlagen: Der Mobilfunkkonzern NOKIA
plant, sein Werk in Bochum zu schließen, um mit subventionsgefüllten
Taschen weiterzuziehen. Für rund 2000 Beschäftigte in Bochum sollen sich
die Werkstore für immer schließen.
Doch so funktioniert Kapitalismus. Und ausgerechnet diejenigen, die ihm in
die Hände spielen, vergießen jetzt Krokodilstränen über seine Untaten.
Dabei geht es nur um die ganz normale Unersättlichkeit, für die 5
Milliarden Euro Jahresgewinn noch zu wenig sind.
Attac kämpft dafür, die Interessen der Menschen über die Profite zu
stellen. Dafür muss die Bewegungsfreiheit des Kapitals eingeschränkt
werden. Statt Betroffenheits-Rhetorik fordern wir ein
Finanzmarktregulierungsgesetz, das solchen Schachzügen Einhalt gebieten
kann.
Um diesen Forderungen mehr Nachdruck zu verleihen, haben wir einige
öffentlichkeitswirksame Aktionen geplant.
Um sie effektiv umsetzen zu können, sind wir auf Spenden angewiesen!
Unter http://www.attac.de/nokia/spenden können Sie uns mit wenigen Klicks
wirksam unterstützen!
Der Link führt auch auf kurzem Weg zu unseren Mitmachaktionen, um den
NOKIA-Beschäftigten den Rücken zu stärken.
Ob mit der Unterzeichnung unseres Aufrufs oder mit einer Protestmail an
NOKIA - wir zeigen der NOKIA-Chefetage ebenso wie der Politik die rote Karte
für das jüngste Beispiel verantwortungsloser Profitorientierung.
Mit herzlichen Grüßen aus Frankfurt
MfG
Jule Axmann
Attac Bundesbüro, Münchener Str. 48, 60329 Frankfurt/M.
(069) 900 281-82, info ät attac.de
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