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Hallo,
am 19.02 veranstaltet der ak antifa mannheim eine Infoveranstaltung zum
Thema Rechtsterrorismus.
Do. den 19.02.04 20.00 Uhr JUZ Mannheim:
"Terror von Rechts - Die Gruppe um Martin Wiese und ihre Hintergründe"
Infoveranstaltung mit Robert Andreasch
In Bayern, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern wurden Mitglieder einer
rechtsterroristischen Gruppierung festgenommen, welche u.a. plante, bei
der
Grundsteinlegung für das neue Jüdische Gemeindezentrum am Jakobsplatz am
09.
November 2003 eine Bombe zu legen. In den durchsuchten Räumen wurden TNT,
anderer Sprengstoff, Handgranaten, Zünder und Handfeuerwaffen gefunden.
Bei der Veranstaltung wird über Struktur und Umfeld der
rechtsterroristischen Gruppe,ihre Mitglieder und deren Verbindungen zu
anderen neofaschistischen Organisationen gesprochen werden, sowie eine
Einschätzung der Geschehnisse versucht werden. Dies wird im Kontext
rechtsterroristischer Aktivitäten in Vergangenheit und Gegenwart und der
aktuellen Reaktionen in neofaschistischen Kreisen geschehen. Das
regelmäßige
Neuentdecken und schnelle Wiedervergessen der neofaschistischen Gefahr
durch
Medien und Behörden wird ebenso kritisch beleuchtet, wie das Gerede von
einer "Braunen Armee Fraktion" seitens der Politik.
Danach könnte gemeinsam über Einschätzung und antifaschistische
Gegenaktivitäten (trotz staatlicher Repression) diskutiert werden.
Der Referent Robert Andreasch arbeitet als Journalist , u. a. für
SpiegelTV,
BR-Zeitspiegel, Süddeutsche Zeitung, jungle world, der rechte rand.
außerdem findet immer noch am 29.01.04 eine Lesung mit Bernd Langer aus
dessen Buch: Operation 1653 stay rude - stay rebell. Erinnerungen eines
Autonomen.
folgender Text steht auf indymedia und wird auch per flugblatt in mannheim
verteilt:
In letzter Zeit scheint es ein neues Hobby von Mannheimer Nazis zu sein,
vermeintlich ,alternative' Kneipen und Discos zu frequentieren.
So liefen am 8.11. 03 ca. 15 Nachwuchsnazis im Old Vienna auf, trafen aber
niemanden an, an den sie sich rantrauten und beschränkten sich somit aufs
böse gucken. Deutschlands dickster Skinhead, Christian Hehl, wurde in den
vergangenen Monaten im Contra N und im Club Genesis gesichtet.
In Letzterem sollen sich ab und an auch noch andere Naziskinheads vergnügt
haben. Höhepunkt dieser "Vergnügungen" war, als am 25.12.03 ca. 10 Nazis
(u.a. natürlich Zdarsky) nach einem Besuch im Club Genesis andere
BesucherInnen angriffen und verletzten. Danach soll die Gruppe Parolen
gröhlend durch die Mannheimer Unterstadt gezogen sein. Besonders
hervorgetan
hat sich dabei ein altbekannter Nazischläger, der für längere Zeit von der
Bildfläche verschwunden schien: Wolfgang Benkeser. 1998 beteiligte er sich
an einem Überfall auf eine Party ausländischer Jugendlicher in Weinheim.
1999 schlug er, am Rande eines JN/NPD Aufmarsches in Mannheim, einen
vermeintlichen Antifaschisten zusammen. Danach wurde es still um den
damaligen JN Kader. Es wurde gemunkelt er habe sich aus der Szene
zurückgezogen. Diese Phase scheint sich erledigt zu haben.
Benkeser wurde in den letzten Wochen öfter mit dem in G7 wohnhaften
Naziskinhead Oliver Zdarsky gesehen. An Sylvester haben Zdarsky und
Benkeser, zusammen mit zwei weiteren Naziskinheads einen vermeintlichen
Antifaschisten in der verlängerten Jungbuschstrasse verfolgt und bedroht.
Dies ist an sich nichts Neues. Wiederholt wurden dort angebliche Linke und
AntifaschistInnen von Naziskinheads angepöbelt. Daß es sich dabei um
Freunde
und Besucher Zdarskys handelte, dürfte auf der Hand liegen.
Daß Nazis weder für sogenannte ,alternative' Kneipen und Discos, noch für
,normale' Gaststätten ein angenehmes Publikum sind, beweist auch folgender
Vorfall vom 15.11.2003: Drei Naziskinheads überfallen während eines
Kneipenbesuchs drei Äthiopier und schlagen diese krankenhausreif. Die
Nazis
hatten zuvor im Stonehenge, einem englischen Pub in den M Quadraten,
gezecht
und dort bereits ihre späteren Opfer angepöbelt. Die Folgen: U-Haft für
die
Nazis und schlechte Presse für den Wirt. Angesichts dieser Vorfälle und
Übergriffe kann für Kneipen und Gaststätten, egal ob ,alternativ' oder
,normal', vernünftigerweise nur gelten: Kein Bier für Nazis - Hausverbot
für
Hehl...Antifa heisst Angriff Kontakt: [afama@firemail.de]
mit antifaschistischen Grüßen ak antifa mannheim.
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