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Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter!
Am Sonnabend, 14.Juni 2008, wollen wir in Hagen gegen die Ansiedlung von
e.on/DEKONTA in unserer Gemeinde demonstrieren (hier unsere
Pressemitteilung dazu).
Der Demonstrationszug startet um 10 Uhr am Busbahnhof beim Rathaus.
Jeder sollte möglichst viele Familienmitglieder, Freunde, Nachbarn und
Bekannte mitbringen, damit wir zeigen können, wie groß hier bei uns die
Opposition gegen DEKONTA geworden ist!
Bastelt Transparente, Schilder und Plakate mit tollen Sprüchen und bringt
alles mit.
Verboten sind Alkohol, Waffen und Vermummung! Wir wollen friedlich
demonstrieren! Aber laut wollen wir werden - richtig laut! Bringt also
gerne Trillerpfeifen, Tröten, Trommeln und ähnliches mit.
Bis Sonnabend - auch wenn.s regnet! Wir sind ja nicht aus Zucker.
Was? Wo? Wer? Wann?
Demo und 27628 Hagen Alle oder
Kundgebung Busbahnhof möglichst viele Abmarsch 10 Uhr
Pressemitteilung Sandstedt / Hagen, den 13. Juni 2008
"Wir wollen endlich Antworten und Fakten und dafür demonstrieren wir!" Mit
diesen Worten hat die Bürgerinitiative gegen die geplante e.onDEKONTA
-Atomanlage (GEDA) in Sandstedt für den morgigen Sonnabend zu
einer Demonstration durch den Ort Hagen aufgerufen.
"Die Politik hat kein Argument mehr für die e.on-DEKONTA-Ansiedlung",
weiß Initiativen-Sprecherin Gitta Brede: "Wir haben dem Sandstedter
Gemeinderat Unterlagen übergeben, aus denen unseres Erachtens klar
hervorgeht, dass von DEKONTA auf absehbare Zeit keine Steuerzahlungen zu
erwarten sein dürften." Zwischen DEKONTA und dem Mutterkonzern e.on
würden seit Jahren Gewinne und Verluste bilanztechnisch so geschickt hinund
hergeschoben, dass in Verbindung mit legalen Abschreibungen die
Gemeinden der Konzernstandorte regelmäßig leer ausgingen, erläutert die
Sprecherin weiter. Sie verweist zudem auf Erfahrungen, die die Gemeinde
Stadland auf der anderen Weserseite mit e.on gemacht habe: "Regelmäßig
prozessiert dort der Konzern gegen Steuerbescheide - und am Ende muss
Stadland hochverzinste Rückzahlungen leisten und sich weiter
verschulden".
Erhoffte Gewerbesteuereinnahmen und Arbeitsplätze, das seien die
Hauptargumente des Gemeinderats und der Samtgemeindebürgermeisterin
Susanne Puvogel (SPD) für die geplante Atom-Anlage: "Wir hingegen rechnen
damit, dass viele der versprochenen Jobs ein so niedriges Lohnniveau
aufweisen werden, dass die Beschäftigen obendrein noch berechtigten
Anspruch auf kommunale Transferleistungen haben dürften", betont Brede.
Die e.on-DEKONTA-Ansiedlung sei daher neben allen technischen,
gesundheitlichen und ökologischen Risiken geeignet, die Gemeinde
finanziell zu ruinieren.
"Wir wollen diese Anlage nicht, das müssen Gemeinderat und Samtgemeinde
sich klar machen", unterstützt GEDA-Vorstandsmitglied Femke Ohlmann die
Sprecherin: "Unsere Ängste fußen unter anderem darauf, dass die Politik
entweder uns belügt oder Lügen von DEKONTA ungeprüft übernimmt. Wir
wollen endlich Fakten und Gutachten sehen, die glaubhaft oder überprüfbar
sind. Dafür demonstrieren wir morgen."
Der Protestmarsch durch den Ort Hagen beginnt am Sonnabend um 10 Uhr am
Busbahnhof hinter dem Rathaus. "Wir werden in der Öffentlichkeit deutlich
machen, dass es keinen nachvollziehbaren Grund gibt, die Gemeinde mit
einem Betrieb wie der e.on-DEKONTAAtomanlage zu belasten", verspricht
Ohlmann im Namen der Bürgerinitiative. "Wir werden friedlich
demonstrieren - aber wir werden laut. Richtig laut!"
Kontakt: Gitta Brede, Telefon 0 47 46 / 72 64 36
http://www.sandstedt.info/startseite.html
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