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Hallo,
Den unten folgenden Aufruf
zu einer Veranstaltung vor dem Bundeskanzleramt
am Freitag, den 14.03, 11:00 Uhr
haben bislang 13 Organisationen unterschrieben,
u. a. die Palästinensischen Gemeinde Deutschland, die Jüdische Stimme für
gerechten Frieden in Nahost, das Bonner Friedensbündnis und der Arbeitskreis
Nahost Berlin (s. unten).
Marie-Dominique Vernhes
- 60 Jahre Israel - 60 Jahre Nakba*
Vom 16. bis 18. März besucht Bundeskanzlerin Merkel Israel. Anlass ist der
60.Jahrestag der Gründung des Staates.
Frau Merkel will die Beziehungen zwischen beiden Regierungen aufwerten.
Diese Aufwertung wirkt wie eine Belohnung
*für Menschenrechtsverletzungen und für Verstöße gegen das Völkerrecht durch
die israelische Regierung - zuletztim Gazastreifen mit mehr als 120 Toten als
Folge. Dabei sollten doch Opfer von Gewalt gleiche Anteilnahme erfahren - ob
sie durch ein Attentat (wie letzte Woche in Jerusalem) oder durch Handlungen
einer Armee sterben.
*Die Politik der Kanzlerin schadet den Palästinensern und letztlich auch den
Israelis. Auf Dauer stärkt sie den Antisemitismus hierzulande.
Wir fordern Frau Merkel auf, ihre einseitige Politik zu korrigieren, sich
öffentlich für ein Ende der katastrophalen israelischen Blockade des
Gazastreifens einzusetzen und deutlich gegen Siedlungspolitik und Besatzung
Stellung zu beziehen!
*Protestveranstaltung,
***Freitag 14.03.08, 11:00 Uhr
Vor dem Bundeskanzleramt, Willy-Brandt-Straße 1
**
Zur Gründung des Staates Israel vor 60 Jahren gehört auch die Nakba û die
Flucht und die Vertreibung hunderttausender Palästinenser und die ethnische
Säuberung eines Teils Palästinas! Nur wer beides sieht, kann beiden Völkern
gerecht werden. Daran wollen wir während der Protestveranstaltung/ /mit einer
Installation aus Koffern erinnern.
Die deutsche Regierung verlangt von den Palästinensern Gewaltlosigkeit, nicht
jedoch von der israelischen Regierung.
Wo aber bleibt dann die Unterstützung der Bundesregierung für den gewaltfreien
palästinensischen Widerstand gegen die Besatzung, an dem zum Teil auch Israelis
teilnehmen? Dieser Widerstand fordert nichts anderes, als die Einhaltung des
internationalen Rechts.
Die Bundesregierung bietet den Palästinensern Geld an, aber fordert keine
gleichen politischen Rechte für sie. Außerdem will sie die palästinensische
Polizei ausbilden. Das bedeutet heute, den innerpalästinensischen Bürgerkrieg
weiter anzufachen. Denn diese Polizei steht unter Kontrolle nur einer
palästinensischen Partei, der Fatah.
Für einen Waffenstillstand und erst recht für einen Frieden muss aber die Hamas
mit einbezogen werden. Nur dann könnte das Leiden der Palästinenser in Gaza und
der Israelis in Sderot ein Ende haben. Auch wenn Kritik an dieser Gruppierung
nötig ist, sind Verhandlungen mit ihr unumgänglich. Dafür sprechen sich auch
israelische Schriftsteller wie Amos Oz und David Grossman aus û und selbst ein
israelischer Minister.
Hat Frau Merkel überhaupt vor, in Israel Friedensgruppen zu treffen, die sich
für einen gleichberechtigten Frieden einsetzen?
Dieser Aufruf wird unterstützt von (Stand vom 11.03.08):
AK Nahost Berlin (www.aknahost.org [http://www.aknahost.org/]).
AK Nahost Hagen
AK Palästina-Israel Frankfurt a.M.
Aktionsbündnis für einen gerechten Frieden
Bonner Friedensbündnis
Deutsch-Palästinensische Gesellschaft
Heidelberger Friedensratschlag
International Solidarity Movement (ISM) Germany
Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost - Deutsche Sektion des EJJP
Nahostkomitee in der Berliner Friedenskoordination
Ökumenisches Zentrum für Umwelt-, Friedens-und Eine-Welt-Arbeit/Berlin-Spandau
Palästinensische Gemeinde Deutschland
Palästinensische Gemeinde Düsseldorf e.V.
Kontakt: Khalid Sharif, Tel: 0177-19 18 419
Martin Forberg, Tel: 0178-690 7514
Die Erklärung ist jetzt auch zu finden unter:
http://www.pressrelations.de/new/standard/dereferrer.cfm?r=315972
[http://www.pressrelations.de/new/standard/dereferrer.cfm?r=315972]
Wenn noch weitere Organisationen unterstützen möchten, sehr gern. Im Laufe der
Woche wird's nochmal veröffentlicht."
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